Drei Monate Australien. Und nun? Ein Visa-Run mit Folgen

Aus aktuellem Anlass

Aus aktuellem Anlass, wie es bei Nachrichtensendungen so schön heisst, müssen wir an dieser Stelle von der Chronologie unserer Reiseberichte ausnahmsweise einmal abweichen. Bereits drei Monate Australien liegen nun hinter uns. Verrückt! Und es bleibt nicht aus in den kommenden Wochen noch darüber zu berichten, was uns in dieser Zeit alles widerfährt, welche Eindrücke wir gewinnen und welche Erlebnisse wir als sehr besonders empfinden. Doch nun erstmal die Neuigkeiten.

International Departures

Am Ende ersticken die Zweifel

Es verlangt uns nahezu schlaflose Nächte ab. Dieses absurde Unterfangen. Kommen wir auf unserer Reise SmartDownUnder – Auf dem Land- und Seeweg von Köln nach Australien auch manchmal an die Grenzen unseres eigenen Verstandes, zweifeln an unserem Vorhaben und fragen uns, warum wir nicht ins nächste Flugzeug steigen, widerstehen wir den kurzen Blitzen der Versuchung stets. Und besinnen uns im Anschluss an ein solch spontanes Auflodern des Flugdrangs immer wieder darauf, wie sehr viel zufriedener es uns doch eigentlich macht, unseren Weg langsam zu beschreiten. Schritt für Schritt in neue Welten einzutauchen.

Vom Ozean umgeben – Ein Visa-Run mit Folgen

Wir erreichen unser Ziel und reisen bis Australien, ohne auch nur einmal ein Flugzeug zu besteigen. Erkunden weitere drei Monate Australien, ohne auch nur an ein Flugzeug zu denken. Entgegen jeglicher vorheriger Erwartungen, entscheiden wir uns, Australien solange wie möglich zu bereisen. Und während unseres Roadtrips quer über den Roten Kontinent keimt der Wunsch, weitere Regionen dieses wundervollen Landes zu entdecken, immer stärker auf. Doch wir müssen Australien verlassen. Das Visum will es so. Doch wo bitte soll ein Visa-Run denn über eine Landesgrenze hinführen? Liebend gerne würden wir auch weiterhin über Land und Wasser reisen und unser Projekt einfach ausdehnen. Viele Optionen aber bleiben nicht. Die Zeit bis zum Ausreisedatum rennt. Und so kommt es, wie es irgendwann kommen muss. 664 Tage vergehen bis wir schweren Herzens dann also doch in ein Flugzeug steigen.

Nach 664 Tagen "Auf dem Land- und Seeweg von Köln nach Australien" betreten wir erstmals ein Flugzeug

Mit gedämpfter Freude nach Neuseeland

Und nun ist es soweit. Nach einem Jahr und fast zehn Monaten hebt die Maschine ab. Unser Ziel: Christchurch, Neuseeland. Ein Nachtflug. Das Projekt SmartDownUnder – Auf dem Land- und Seeweg von Köln nach Australien endet an dieser Stelle. Emotional knackt es gewaltig. Aber auch rein praktisch treffen wir auf kleine Überforderungen. Sind wir doch gänzlich nicht mehr geübt darin, Flüge routiniert zu bewältigen. Was darf denn nochmal alles ins Handgepäck? Wieviele Stunden vorher müssen wir am Flughafen sein? Brauchen wir ein Ausreiseticket, um überhaupt einreisen zu dürfen? Nacktscanner? Und personenlose Passkontrolle? Langsam kommen die Erinnerungen wieder. Doch unsere Freude auf Neuseeland ist gedämpft. Und ehrlicherweise trägt auch der nahende Winter in dem Inselstaat gerade nicht dazu bei, unser Feuer für das neue Abenteuer so richtig  zu entfachen.

*HINWEIS: In diesem Bericht sind Werbe- und Affiliate-Links enthalten

Ein kleiner, kostenloser Beitrag für Dich als Leser, aber ein grosser, unterstützender Beitrag für uns als Reisende. Affiliate-Programm bedeutet, dass wir für alle Artikel oder Unterkünfte, die Du über einen Werbe-Banner auf unserer Website kaufst oder buchst eine kleine Provision erhalten. Wir empfehlen nur Produkte, die wir auch selber nutzen oder guten Gewissens empfehlen können. Dabei entstehen Dir keine Mehrkosten und wir können unsere Reisekasse ein wenig aufstocken, um Euch auch weiterhin mit Geschichten und Bildern aus der Ferne zum Eintauchen und Abtauchen in andere Welten zu animieren.

One thought on “Drei Monate Australien. Und nun? Ein Visa-Run mit Folgen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.