Addis Abeba – Frankfurt, November 2013

2013

Da uns durch den Flug ein voller Tag in Addis blieb, gaben wir der Stadt eine Chance, sich von der besten Seite zu zeigen und bummelten einfach drauf los, um sie auf uns wirken zu lassen. Sie konnte nicht überzeugen: Viele hässliche Ecken, viel Bettelei und noch dazu ein Fast-Diebstahl aus Stephans Hosentasche konnten unsere Vorurteile nicht beheben. Dennoch machten wir uns einen schönen letzten Tag, bei Bierchen und leckerem Essen.

Kenia hat uns bereits gelehrt, viel Geduld und Wartezeit bei Ethiopien Airlines einzuplanen. Umso froher und überraschter waren wir dann, als der Dreamliner pünktlich abhob. Leider zu früh gefreut, denn nach einigen Minuten wurde wohl allen Passagieren klar, dass irgendetwas komisch ist: Laute Geräusche vom Flieger, die Anschnallzeichen gingen nicht aus, der Flieger stieg zudem ab einer gewissen Höhe nicht weiter auf. Es wurde still. Etwa nach einer halben Stunde flogen wir ungewohnte Kurven und kurz darauf erklärte der Kapitän, dass wir nach Addis umkehren müssten- technische Probleme. Es dauerte aber weitere 20 Minuten in der Ungewissheit eines Defektes, so dass alle Passagiere offenkundig sehr glücklich waren, heil und lebend wieder gelandet zu sein.
„Same procedure as last year“ in Kenia: Alle wurden in das gleiche Restaurant geführt, wo es Mittagessen gab. Der Aufenthalt wurde aber durch den Austausch der Maschine beschleunigt, die uns dann heil nach Frankfurt brachte.

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