Frankfurt- Addis Abeba, Oktober 2013

2013

Ein ruhiger und angenehmer Flug brachte uns am Morgen des 18. Oktobers nach Addis Abeba, der Hauptstadt des nordostafrikanischen Landes Äthiopien- ein offenbar noch sehr ungewöhnliches Reiseziel. Denn als wir im Vorfeld von unseren Plänen berichteten, hörten wir immer wieder Fragen wie „Ist da nicht Krieg?“ oder „Das einzige was ich mit Äthiopien verbinde ist die heftige Hungersnot.“ Äthiopien ist vielmehr-  davon konnten wir auf unserem 2 1/2 wöchigen, viel zu kurzen Trip, in den Norden des Landes einen überwältigenden Eindruck bekommen.

Bereits in Deutschland hatten wir uns für die erste Nacht in Addis ein Zimmer gebucht, wo wir uns bereits sehnlichst auf unser Bett und eine Dusche freuten. Zunächst aber widmeten wir uns der Reiseorga für die kommenden Tag.

Trotz einer katastrophalen Infrastruktur gibt es im Land Möglichkeiten mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs zu sein. Neben vielen, nur schlecht befahrbaren Schotterstrassen, sind die asphaltierten Strassen aber nicht für schnelleres Fahren geeignet.  Aufgrund der Kürze der Zeit und der entsprechend langen Anfahrtswege hatten wir bereits im Vorfeld entschieden, diesmal ein Auto zu mieten und mindestens einen der Wege zu fliegen.
Der Plan für den folgenden Tag einen Flug nach Lalibela zu buchen (unsere Info bestätigte sich, dass die Flüge vor Ort um einiges günstiger sind, als würde man von Deutschland aus buchen), erwies sich als ein sehr naiver Gedanke. Alles voll! Und auch die Möglichkeit von dort oder einem anderen Ort im Norden 2 1/2 Wochen später zurück nach Addis zu fliegen war, zumindest für uns, zu diesem Zeitpunkt nicht möglich. Das müssten wir einige Tage später machen, so die freundliche junge Frau in der Travelagency. Nach einigen Überlegungen und Preisvergleichen, entschieden wir, früh am nächsten Morgen mit einem gemieteten Landrover und dazugehörigen Fahrer gen Norden aufzubrechen. Der Tag in Addis verlief ruhig, wir schauten uns ein wenig in unserem Viertel um und suchten abends nach einen Restaurant mit leckerem äthiopischen Essen. Das war schwieriger als gedacht, denn tatsächlich waren Burger und Pizza-Läden sehr viel leichter zu entdecken. Das ZOLA ist aber ein kleines, sehr empfehlenswertes Restaurant, dass uns auch bei unserer Rückkehr nach Addis wieder begeisterte.

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