Kinabatangan River – Wildes Borneo

2010/2011

Unterwegs in Borneos Tierwelt

Auf 560 km und somit als längster Strom Sabahs schlängelt sich der  „chinesische Fluss“, so die Übersetzung von Kina- Batangan, auf der Insel Borneo. Die Quelle des Kinabatangan River liegt in den Bergen im Südwesten Borneos, der Fluss mündet in die Sulusee im Osten der Insel.
Etwa auf der Höhe des kleinen Dorfes Bilit, dass nur einige Bootsminuten entfernt war,  verbrachten wir die vier Tage inmitten der Natur.  Die einzelnen Holzgebäude unserer Unkunft zogen sich vom Hauptgebäude, direkt am Flussufer, über einen langen Steg, der über sumpfig feuchtes Erdreich hinein bis in den tropischen Regenwald reichte.

Bei täglichen Bootstouren entlang des Urwaldes konnten wir erstaunlich viele Tiere sehen. Neben zahlreichen Langschwanzmakaken und diversen Vogelarten, konnten wir Nasenaffen, Krokodile, Schlangen und andere Echsen beobachten.
Ein morgendlicher Dschungeltrek zum Oxbow Lake in einiger Entfernung brachte hingegen nicht die erhoffte Tierwelt zu Tage. Allerdings wanderten wir fast bis zu den Knien quer durch den sumpfigen Matsch des Regenwaldes, der seinem Namen hier alle Ehre machte. Dennoch rangen wir uns zu einer Nachtsafari in diesem Feuchtgebiet durch, was letztlich auch belohnt wurde. Schlafende Vögel und diverse Kleintiere wurden am Ende von der Sichtung einer Miniraubkatze, die wir leider noch nicht zuordnen konnten, gekrönt.


Gastfreundlichkeit und unverhoffter Luxus

Neben der Tierwelt Borneos, gewannen wir zudem einen kleinen Einblick in das Leben, ab vom städtischen Komfort . Der Koch unserer Unterkunft zeigte uns sein Heimatdorf mit anschließender Tee- und Gebäckverkostung im Hause seiner Mutter.
Über fehlenden Komfort konnten wir uns allerdings nicht beschweren. Obwohl wir ein ordinärees Zimmer mit Ventilator gebucht und dieses auch nur bezahlt hatten, schien es ein Kommunikationsproblem zwischen den Organisiatoren und den Betreibern der Unterkunft gegeben zu haben. Zu Beginn unserer Aufenthaltes hatten wir uns breits über die noble Ausstattung unseres Fan-Rooms positiv erfreut gezeigt und gleich noch eine weitere Nacht zum gleichen Preis gebucht. Dabei schien aufzufallen, dass man uns statt des einfachen Fan-Rooms, ein, für hiesige Verhältnisse, äußerst schickes Chalet zugewiesen hatte, was jedoch nur aus den Gesten der Mitarbeiter zu erkennen war und nicht offen ausgesprochen wurde.

Der Trip hat sich in jeder Hinsicht gelohnt und uns aufregende Tage beschert.

Zu unserer Malaysia Galerie geht es hier.

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