Kuala Lumpur- Kota Kinabalu

2010/2011

Es wird Zeit „endlich“ aus der Stadt heraus ins Grüne zu fahren:
Den gestrigen Tag haben wir in Kuala Lumpur verbracht und die Eindrücke einer Stadt auf uns wirken lassen, die, so scheint es, gegensätzlicher kaum sein kann. Während Armen- und Reichenviertel in anderen Großstädten mehr oder weniger von einander getrennt sind, beeindruckt KL dadurch, dass hier diese Lebenswelten vereint zu sein scheinen: Neben den schäbigsten und heruntergekommensten Häusern, stehen riesig hohe, totschicke Wolkenkratzer. Neben den Nobelhochhäusern ein Bild von der „Normalität des Alltags“,  Armut und Zerstörung. Wieviele dieser hochmodernen Gebäude es in KL tatsächlich gibt wurde uns erst deutlich, als wir den KL-Tower besuchten, welcher einen 360 Grad- Ausblick rund um die ganze Stadt gibt. Nicht zu Letzt auf die „Petronas Towers“, der ehemals höchtste Wolkenkratzer der Welt. Der Anblick direkt darunter ließ uns doch sehr klein erscheinen.

Neben der Faszination der Großstadt zeigte sich aber bereits gestern ein Bedarf nach Ruhe und frischer Luft, da die nicht immer angenehmen Gerüche der Stadt doch häufig herausstechen.
Leider blieb uns der Wunsch nach Natur heute noch verwehrt, da wir einen Zwischenstopp in Kota Kinabalu einlegen, das erste Ziel auf Borneo im Osten Malaysias. Leider beeindruckt diese Stadt nur wenig. Dieses Negativurteil wird unterstützt von der nicht vorhanden Schönheit und Sauberkeit unseres Hostels, dass heiß und fensterlos in unserer Erinnerung bleiben wird. Wir sind also fest entschlossen, dass es morgen endlich in die Natur geht und wir eine hoffentlich hübsche Bleibe in der Nähe des Mount Kinabalu finden werden.

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