Tsavo East Nationalpark- Amboseli Nationalpark- Nairobi- Frankfurt

2012/2013

Der Aufbruch zur zweiten Safari in diesem Urlaub folgte: Gemeinsam mit einem holländischen Pärchen fuhren wir in den Tsavo East Nationalpark, wo wir zunächst nicht viele Tiere zu Gesicht bekamen. Dies wurde aber wett gemacht durch das Wasserloch an der absoluten Luxusunterkunft, wo die Elefanten vor der Terrasse her spazierten. Auch die Unterkunft im Amboseli Nationalpark, w wir die darauffolgenden Nacht verbrachten muss erwähnt sein: Ein Hauszelt mit eingebauten Bad im hinteren Teil. Für Kenia aber offenbar nichts ungewöhnliches. Im Amboseli wurde uns nicht der Blick auf den Kilimandscharo gewährt, der diesen Park so einzigartig macht. Unbeschreiblich sind die Elefantenherden, die mit hunderten Tieren den Park bevölkern. Und wenn man dachte „das waren jetzt schon viele“, dann kommen mehr und mehr und mehr…

Der Guide lies uns im Anschluss an die Tour in Emali raus, eigentlich perfekt um von dort nach Nairobi kommen, wäre nicht am nächsten Tag Schulbeginn für die kenianischen Schüler gewesen. Überfüllte Busse und Matatus ohne Ende. Als wir dann endlich einen Platz im Bus ergatterten machten wir erneut eine Erfahrung, die keiner auf all unseren Reisen gleich kam. Die Busfahrt war von Sorge geprägt, heil in Nairobi anzukommen. Als wir einige Tage später in Deutschland einen Bericht im Fernsehen über die dramatischen Zahlen von Verkehrsunfällen und -toten in diesem Land sahen, wunderte uns nichts.

Zurück in Nairobi checken wir erneut im Milimani Backpacker ein, wo wir auf Ilona und Florian trafen. Gemeinsam mit den beiden und zwei weiteren Deutschen liessen wir uns den letzten Urlaubsabend richtig schmecken: „All you can eat“ in einem Grillrestaurant. Die riesigen Spieße hingen saftig auf einem großen gemauerten Grill und wurden direkt zum Tisch gebracht, wo dann nach Wunsch ein Stück abgeschnitten wurde. Neben Strauss und Krokodil wurden uns Ochsenhoden präsentiert, die Edith zumindest tapfer auf aß.

Nach diesem sehr lustigen Abend in netter Gesellschaft, klingelte der Wecker früh in der Nacht. Der Flug nach Addis Abeba war pünktlich und entspannt. In Addis sollten wir dann aber mit den technischen Problemen des „Dreamliners“ konfrontiert werden, von denen wir erst einige Tage später in Deutschland hörten, als die Maschinen dieser Gattung vorübergehend  zurückgezogen wurden. Mit einigen Stunden Verspätung landeten wir aber sicher in Frankfurt und kamen schlussendlich am nächsten Morgen pünktlich zur Arbeit.

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