Reiseinfos Äthiopien

Im Folgenden findet Ihr Wissenswertes, Tipps und Kosten, die auf unseren subjektiven Erfahrungen beruhen.
Zu Eurer Orientierung: Wir suchen Zimmer, die günstig und gerne auch schlicht sind, aber sie sollten sauber sein, vor allem die Bäder. Normalerweise sind wir mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. In Äthiopien haben wir aber auch schon ein Auto mit Fahrer gemietet und öfter den Inlandsflieger genommen, weil die Verkehrsbedingungen oft sehr schwierig sind. Das solltet Ihr bei Eurer zeitlichen Planung auch einbeziehen. Für 150 km kann man in Äthiopien mit dem Auto auch mal einen ganzen Tag auf der Piste verbringen. Immer Nachfragen und lieber noch ein paar Stunden auf die Angaben drauf rechnen.
Zu den Kosten: Unser Tagessatz vor Ort (inkl. Essen, Unterkunft, Ausflüge, Transporte und dem ein oder anderen Inlandsflug) betrug weniger als 35 €/ pro Tag und Person.
Da wir uns mehr „Luxus“ gönnen als früher, ist zu unseren Kostenangaben zu sagen: Gut und günstiger geht fast immer!

Reiseführer

Der Markt ist rar, die Alternativen für Individualreisende sind der Iwanowski’s (I), die englische Ausgabe vom Lonely Planet (LP), der Reise Know-How und der Bradt Travel Guide. Wir haben uns für die beiden ersten Bücher entschieden. Um einen kleinen Überblick zu erhalten, welcher Reiseführer, was zu bieten hat, habe ich im Folgenden einige Punkte aufgelistet, die mir bei der Auswahl eines Reiseführer wichtig erscheinen. Empfehlenswert ist es, beide Reiseführer mitzunehmen, da sie zum Teil unterschiedliche Zielgruppen ansprechen und sich hervorragend ergänzen. Ausführliche Beschreibungen findet Ihr in unserem Blog zum Thema „Mit welchem Reiseführer durch Äthiopien?

Zielgruppe:
I: Für Individualreisende in der mittleren bis oberen Preisklasse, die mit dem Auto durch Äthiopien fahren.
LP: Backpacker, die mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sind und auch Tipps für den kleinen Geldbeutel benötigen.
Übersicht:
I: Klare Struktur und chronologisch sinnvolle Abfolge der Informationen.
LP: Etwas wirr. Gleich zu Beginn sind knapp 30 Seiten mit zum Teil wichtigen Infos, der Rest der reisepraktischen Informationen steht erst am Ende des Buches.
Kartenmaterial:
I: Absoluter Pluspunkt ist die große Strassenfaltkarte (und darüber hinaus die Zeitangaben für Streckenabschnitte im Reiseführer selbst), die dem Reiseführer beigelegt ist. Die kleinen Karten zu den einzelnen Städten hingegen könnten detaillierter sein.
LP: Stadtkarten sind gut. Hier fehlt eine große Übersichtskarte.
Unterkunft:
I: Die Auswahl der Hotelangaben bezieht sich auf die untere bis überwiegend mittlere und obere Preiskategorie. Die Umschreibungen der einfachen und günstigen Unterkünfte sind sehr spärlich.
LP: Rundumschlag für Unterkünfte in verschiedenen Preiskategorien. Zudem nützliche Hinweise zu Wissenswertem wie Internetoptionen, Klimaanlage o.Ä.
Hintergrundinformationen:
I: Hervorragende, interessante und teils detaillierte Berichte und Erklärungen zu den Bereichen Geschichte, Landschaft, Kultur und Wirtschaft. Äußerst wertvolle Informationen über das Land, seine Traditionen und die mit ihm verbundenen Persönlichkeiten.
LP: Der Lonely Planet bietet das notwendige Grundwissen über die Geschichte, die Kultur, die Umwelt/ Landschaft und immer wieder kleine Exkurse zu bestimmten Themen.
Reisepraktische Informationen:
I: Strukturiert und hilfreich mit allem, was wichtig ist, dargestellt. Klimainfos sind zu allgemein und wenig hilfreich.
LP: Alle wichtigen Infos im hinteren Buchteil. Die Infos zu den Temperaturen sind okay, weil sie zu den jeweiligen Regionen aufgeführt werden. Könnten aber auch hier insgesamt konkreter umschrieben sein.
Aktivitäten/ Touren:
I: Im Iwanowski´s werden insgesamt wenige Anlaufstellen für Touranbieter und Guides genannt, was aber im Zusammenhang damit gesehen werden kann, dass dieser Dienstleistungssektor auch im Land noch auf Kinderfüssen steht. Aktivitäten wie Wanderungen o.Ä., Hinweise für Ausflüge etc. sind alle aufgeführt. Dabei zeigt sich, dass der Iwanowski´s Touristen mit eigenem Wagen anspricht, hier sind die Anfahrtsbeschreibungen auf das Auto fokussiert, aber sehr nützlich.
LP: Führt Touranbieter und Aktivitäten, soweit es sie gibt, auf. Bietet zudem, ebenfalls, wenn es möglich ist, Hinweise für die Umsetzung von Aktivitäten auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln.

Einreisebestimmungen

In Äthiopien kann man als deutscher Staatsbürger problemlos einreisen. Wichtig ist es, einen Reisepass zu besitzen, der bei Einreise noch mindestens sechs Monate gültig ist. Es gibt ein visa on arrival, welches bei Ankunft am Flughafen ausgestellt wird. Damit haben wir bisher keine Erfahrungen gemacht, sondern das Visum immer vorab beantragt. Die Schlangen am Flughafen sind auch mit vorhandenem Visum sehr lang. Man sollte entsprechend Zeit einplanen, wenn man es erst vor Ort beantragt.
Ein Touristenvisum bis zu 30 Tagen kostet derzeit 36 €/ p.P., wer länger als 30 Tage im Land bleiben möchte zahlt 54 €. Zu beantragen ist vorab bei der Botschaft/ dem Konsulat Äthiopiens oder bei einem Visa- Dienst. Empfehlen können wir den Visa Dienst Bonn. (21 € p.P. für die Bearbeitung, UPS Standard Versand 8 € und die darauf anfallende Mehrwertsteuer von 19 %) Auf deren Seite ist auch weit mehr zu finden über Besucher-, Businessvisa, Expressversand etc.
http://www.visum.de/

Sicherheit

Die Sicherheitslage solltet Ihr vorab auf der Seite des Auswärtigen Amtes checken: http://www.auswaertiges-amt.de.
In die meisten Regionen kann man problemlos reisen. In manche Teile des Landes kann man aber nur unter bestimmten Sicherheitsvoraussetzungen fahren, teils sollte man Orte auch meiden.
Auf jeder Reise gilt: Informieren und dem Verstand im Hinblick auf Wertgegenstände etc. folgen, aber auch dem Bauchgefühl trauen. Grundsätzlich, fragen und hören, was vor Ort zu bestimmten Vorhaben gesagt wird, wovor gewarnt wird.
Insgesamt haben wir uns in Äthiopien nie wirklich bedroht oder unsicher gefühlt. In Addis hatten wir durchaus mal den begründeten Verdacht, dass uns jemand beklauen wollte. Aber auch hier gilt, wie in jeder Großstadt, die Wertsachen so am Körpers zu tragen, dass man aufmerksam wird, wenn einem jemand „an die Wäsche“ will.
Wir haben uns sonst eigentlich immer wohl und sicher gefühlt, hatten keine Angst uns frei zu bewegen oder in engeren, familiären Kontakt zu kommen, weil dies immer mit Gastlichkeit und Freundlichkeit verbunden war.

Gesundheit:

Etwa drei Monate vor Beginn der Reise sollet Ihr eine Beratungsstelle für die Reisegesundheit aufsuchen (bestimmte Arztpraxen oder das Gesundheitsamt) und Euch entsprechend der Empfehlungen impfen lassen.
Cook it, peel it or leave it! Der Grundsatz gilt natürlich auch in Äthiopien. Ebenso sollte kein Leitungswasser getrunken werden. Auch fürs Zähneputzen ist abgekochtes Wasser oder Trinkwasser aus Flaschen auf jeden Fall besser.
In die Reisapotheke gehören neben gängigen Produkten wie Verbandsmaterial, Desinfektions- und Schmerzmittel auf jeden Fall Insektenschutz, ein Fieberthermometer, Sonnenmilch und Durchfallmedikamente. Sinnvoll ist ein Breitband- Antibiotikum für den Notfall und in der Regel Malariamedikamente (die Beratungsstelle wird Euch weiterhelfen, welche Maßnahmen hier sinnvoll sind).

Währung

In Äthiopien zahlt man mit Birr. Auf einen Euro kommen aktuell zwischen 21 und 24 Birr, 10 Birr schwanken entsprechend zwischen 0,40- 0,45 €.
Grundsätzlich ist es an den meisten Bankautomaten kein Problem mit VISA- oder Mastercard Bargeld abzuheben. American Express ist auch möglich, aber nicht so verbreitet.
Postbank Sparcard- Kunden, die im Ausland damit kostenlos Geld abheben können, sollten eine Alternative finden. Hier gibt es kaum oder vielleicht auch gar keine Möglichkeiten mehr Geld zu ziehen (wir haben früher damit abgehoben, während der letzten beiden Aufenthalte aber nicht einen Automaten gefunden, der dies ermöglichte).
Man sollte bedenken, dass vor allem an kleineren Orten keine oder nur wenige Geldautomaten sind und sich vorher auf jeden Fall erkundigen. Zudem ist es sinnvoll eine Bargeldreserve sowie eine Ersatzkarte (anderes Geldinstitut, anderer Kartentyp) im Gepäck zu haben, da die Automaten teils aus Mangel an Bargeld, aber auch aus unerklärlichen Gründen kein Geld herausgeben. Wir hatten nie weitreichendere Probleme und haben immer irgendwo Geld bekommen, Sicherheitsoptionen solltet aber hier in der Hinterhand haben.
Empfehlen können wir die DKB. Das Girokonto und die Visakarten sind ebenso kostenlos wie die unbegrenzte Anzahl von Abhebungen im weltweiten Ausland.

Anreise

Aktuell bieten unseres Wissens nur die deutsche Lufthansa und Ethiopien Airlines Direktflüge von Frankfurt/ Main nach Addis Abeba an. Der Flug mit Ethiopien Airlines dauert ca. 6 1/2 Std., die Fluggesellschaft ist absolut empfehlenswert.
Die Flüge variieren in den Preisen, abhängig von der Saison vor Ort, aber auch von Ferienzeiten bei uns. Günstige Angebote für Direktflüge gibt es für unter 600€ ab Frankfurt, ansonsten liegen die Preise so bei 730€ mit Ethiopian Airlines. Am besten früh und regelmäßig nach Angeboten im Netz stöbern.

Vom Flughafen in die Stadt, Entfernungen vom Flughafen in die Stadt:
Der Bole Airport in Addis liegt ca. 3 km südöstlich vom Stadtzentrum entfernt. Das Areal um die Bole Road herum erreicht man bei geringem Verkehr mit dem Taxi in ca. 10 min. In der Rushhour sollte man aber mehr Zeit einplanen.
Zur Bole Road Area variieren die Preise. Gelbe Taxen sind teuerer als die blauen Wagen, weil sie „neuer“ sind. Für die gelben Taxen haben wir von 150- 250 Birr gezahlt, wobei man wirklich handeln muss. Den Fahrer eines blauen Taxis konnten wir auch schon auf 100 Birr runterhandeln- vielleicht wäre hier aber auch noch weniger drin gewesen.

Öffentliche Verkehrsmittel

In Äthiopien durchaus sinnvolle sind die Inlandsflüge von Ethiopien Airlines. Das Streckennetz im Landesinneren ist, trotz der Miniflughäfen, gut ausgebaut. Meist ergattert man die Flüge kurzfristig und günstig und am Besten vor Ort. Wenn man bereits mit Ethiopien Airlines angereist ist und dies kundtut, bekommt man in der Regel Vergünstigungen. Die Flugpreise liegen in dem Fall meist zwischen 30 € und 60 €. Inlandsflüge aus Deutschland zu buchen ist in der Regel teurer. Zur Hochsaison (Beginn Oktober) und zu bestimmten Festlichkeiten (Weihnachten und Timkat im Januar, äthiopisches Neujahr Anfang September) ist es ratsam dennoch früh genug nach Plätzen zu suchen, da die Strecken schnell ausgebucht sind.
Mit öffentlichen Verkehrsmitteln kann man in Äthiopien durchaus reisen. Für Langstrecken gibt es die Unternehmen Sky Bus und Selam Bus, die wir aber bisher noch nicht ausgetestet haben.
Öffentliche Busse fahren ebenso wie Minibusse (natürlich wie in der Sardinenbüchse, eigene Sitzplätze sind rar) von den großen Busbahnhöfen in den Städten oder an bestimmten Haltepunkten auf den Dörfern zu weiter entfernten Zielen. Besonders an den kleinen Orten ist der öffentliche Bus die Verbindung zur Außenwelt, so dass jeder Dorfbewohner weiß, wann (in etwa) und wo er abfährt.

Fahrzeuge

Wir haben, wenn wir ein Auto genutzt haben, immer einen 4WD mit Fahrer, inklusive Benzin, dessen Übernachtungskosten und Spesen, gemietet. Die Preise in Äthiopien stehen in keinem Verhältnis zum Pro Kopf Einkommen oder dem Bruttosozialprodukt des Landes. Dennoch lohnt sich die Investition. Wir konnten unseren Blick zum einen den grandiosen Landschaften zuwenden, zum anderen kamen wir an Orte, die wir sonst wohl eher nicht gesehen hätten.
Grundsätzlich lautet die goldene Regel, die Erkundung des Landes auf einen kleinen Teil zu beschränken und klare Entscheidungen für oder gegen ein Ziel zu treffen, denn weniger ist hier mehr. Aber Äthiopien ist aufgrund der oft schlechten Strassenverhältnisse und großen Entfernungen selbst dann eine Herausforderung. Daher ist es für bestimmte Reisen allein deshalb sinnvoll ein Auto zu mieten.
Wir haben 105 € pro Tag gezahlt und einen sehr netten und hilfsbereiten Fahrer kennengelernt, mit dem wir mittlerweile einen guten Kontakt, auch unabhängig von der Miete des Autos, hegen.

Hotels und Übernachtung

Die im Folgenden genannte oberen Preiskategorien sind für unsere Verhältnisse absolutes Maximum, aber dies entspricht nicht überall dem gleichen Standard. Unseren Erfahrungen zufolge sind die Preise im Süden insgesamt höher. Im Norden bekommt man schlichte Zimmer mit einfachen und teils alten, aber sauberen Bädern für wenig Geld (um die 200 Birr für DZ). Vergleichsweise zahlt man für Zimmer, wenn sie überhaupt dem o.g. Standard entsprechen, im Süden eher an die 500 Birr. Für das Geld bekommt man in den anderen Regionen teilweise sehr schicke Zimmer. Sicher ist dies alles auch von Verhandlungsgeschick und der Reisezeit abhängig. Unseren Erfahrungen nach sind Zimmer und Preise je nach Ort und Regionen schwer zu vergleichen. Wir haben in unserer mittleren Preiskategorie immer Zimmer gefunden, in denen wir uns nicht geekelt haben und ebenso solche, in denen wir uns im absoluten Luxus fühlten.
Preise für saubere Zimmer lagen zwischen 200 Birr und 650 Birr, oft mit FS, ist aber nicht Standard.

Essen und Trinken

Ein Gaumenschmaus, wenn auch nach einigen Wochen relativ eintönig. Das Hauptnahrungsmittel im äthiopischen Haushalt ist Injera, ein Sauerteigfladen, der, je nach Region aus unterschiedlichsten Getreiden (meist aber Teff), zubereitet wird. Auf dem weichen Fladen werden Fleisch (meist Ziege oder Rind), Shiro (Kichererbsenpüreevariante) oder an Fastentagen (Mittwoch und Freitag) verschiedene Variationen aus vegetarischen Köstlichkeiten (Kohl, Spinat, Kartoffeln, Tomatensalat, Linsen…) gereicht. Gegessen wird gemeinsam von der Platte und NUR mit der rechten Hand. Diese sollte vor dem Essen auf jeden Fall gewaschen werden.
Wer dem überdrüssig ist findet in etwas touristischeren Gaststätten auch meist Eier, Nudeln, Reis und in klassischen Touristenrestaurants auch westliche Mahlzeiten wie Pizza, Burger, Steak etc. Frühstück für wenig Geld bekommt man an den Strassenständen und kleinen Teestuben. Hier gibt es frisch gebackenes Weißbrot, süssen Tee, Kita (pfannkuchenartiges, süsses Brot), Samosas und diverses anderes Fettgebackenes.
In Restaurants, die auch von Einheimischen genutzt werden bekommt man Hauptmahlzeiten ab 20 Birr, Frühstück in Teestuben (Brot und Tee) für um die 5 Birr.
In etwas touristischeren Restaurants steigen die Preise für die Mahlzeiten ab ca. 60 Birr aufwärts. Ein Touristenfrühstück mit Brot, Eiern und Kaffee kostete uns zu Zweit rund 150 Birr.
Softdrinks liegen bei 18- 20 Birr, Wasser 1,5 L bei bis18 Birr im Restaurant, 11- 15 Birr im Kiosk.
Äthiopien ist eine Biernation, zahlreiche Sorten werden hier gebraut. Wir empfehlen „Dashen“ oder „Harar“. St. Georges gibt es überall, übrigens auch das einzige Bier, dass man fast überall gezapft bekommt, bei allen anderen ist dies eher schwierig. Die Preise überzeugen: Draft Beer, ca. 0,4 L Gläser 10- 12 Birr, Flaschenbier, je nach Restaurant von 12- 30 Birr. Wein und andere Spirituosen sind verhältnismäßig teuer. Tee und Kaffee gibts überall für ein paar Birr.

Internet und Telefon

Mittlerweile funktionieren in Äthiopien auch unsere europäischen SIM- Karten, die Roaming- Kosten sind aber horrend. Daher ist es empfehlenswert sich gleich bei Ankunft eine äthiopische SIM- Karte für Telefon und Internet zu kaufen (100 Birr). Die Guthabencodes bekommt man auf kleinen Papierstreifen bei Strassenverkäufern oder im Kiosk. Der Empfang für mobiles Internet ist, selbst in abgelegenen Regionen, erstaunlich gut. In vielen Hotels gibt es WLAN, was aber oft nicht, nur eingeschränkt oder sehr langsam funktioniert. Das mobile Internet in der Regel deutlich schneller.