30 Tage, 30 Nächte…

… 30 gute, 30 schlechte, 720 Stunden, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Heute in genau einem Monat ist Stichtag für unsere Abreise.

Überwunde Stolpersteine: Visa und Ticketbuchungen

Die ersten Hürden für den Start sind überwunden: Unsere Pässe mit den Visa für Russland und Belarus sind diese Woche angekommen. Die Zugtickets von Warschau nach Moskau haben wir ebenfalls schon erhalten, so dass der Einreise von Warschau via Belarus nach Russland nichts mehr im Wege stehen sollte.

Orga

Letzte Impf- und Vorsorgetermine bei Ärzten füllen unsere Kalender. Stephan unterzieht sich eben mal noch einer Weisheitszahn- OP. Der Smart ist bereist verkauft, das eine oder andere Besitzstück sollte aber noch über den Ladentisch gehen. Unsere Wohnung leert sich zunehmend, die ersten Wagenladungen mit Kisten sind bereits untergestellt.
Soviel wir auch verkaufen und verschenken, Erinnerungsstücke bleiben. Was auch bleibt sind all die Gegenstände, von denen wir heute glauben, dass wir sie auf jeden Fall wieder brauchen, wenn wir zurückkommen. Ich spreche hier von grundlegenderem Mobiliar wie z.B. einem Esstisch, Stühlen oder einer Waschmaschine. Dinge, die wir uns nicht alle werden anschaffen können, wenn wir zurückkommen. Aber es bleiben auch ehrlicherweise Alltagsartikel, von denen wir uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht trennen können oder wollen. Mal sehen, ob wir diese Ansicht in einem Jahr noch teilen.

Unheimliche Stille

Gerade bin ich mir selbst ein wenig unheimlich. Der gefühlte Stress, alle TO DO- Listen noch abarbeiten zu müssen, ist einer gewissen Unaufgeregtheit gewichen. Klar, ich arbeite schon weniger, habe Verantwortungen abgegeben und im Vorfeld schon viel organisiert. Vielleicht ist es die Ruhe vor dem Sturm, denn es ist klar, dass vor allem in den Tagen kurz vor der Abreise noch einiges auf uns zukommen wird. Zu guter Letzt hoffen wir, dass uns das Bürgeramt am eigentlichen Tag der Abfahrt auch eine Abmeldebestätigung ausstellt, die wir dringend benötigen, um Kündigungen u.Ä. auch fix machen zu können.

Oh, wie schön…!

Wenn ich das weinende Auge betrachte, so ist die überraschende Entspannungsphase ziemlich stimmig: Wir geniessen die Wochen mit Freunden und Familie und erleben gerade viele schöne Momente. Zu Stephan´s großer Freude fahren wir zudem erst genau einen Tag nach dem EM- Endspiel los (das war übrigens nicht abhängig hiervon geplant), so dass wir im Fussballwahn der kommenden Wochen noch mitfiebern können.

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