Serbien Roadtrip mit dem Camper

von Edith
Wildcampen mit dem Camper an der Donau - Serbien Roadtrip

Reisebericht: Roadtrip mit dem Wohnmobil durch Serbien

Ein Serbien Roadtrip mit dem Camper gehört für die meisten Menschen vermutlich nicht zu den ersten Ideen, wenn Reiseziele auf dem Balkan zur Option stehen. Völlig zu Unrecht. Denn, eine Reise mit dem Wohnmobil durch Serbien verspricht eine wilde, teils unberührte, tiefgrüne Natur und zahlreiche kulturelle Sehenswürdigkeiten.

Ein Urlaub in Serbien offenbart vielfältige Landschaften und abwechslungsreiche Aktivitäten. Die Flüsse und Seen verlocken zum Baden, die Bergregionen und grünen Wälder fordern geradezu zum Wandern auf und der Donauradweg reizt zu ausgiebigen Touren mit dem Drahtesel.

Insbesondere beim Camping in Serbien kannst Du historisch-kulturelle Interessen mit landschaftlichen Highlights und sportlichen Aktivitäten ideal in Einklang bringen und zugleich an wundervollen Plätzen frei stehen.

In Serbien findest Du noch einsame Plätze zum Campen in der Natur

Noch ist Serbien ein Geheimtipp, wenngleich der Tourismus auch hier langsam ankommt. Möchtest Du ein Land inmitten von Europa erleben, das dennoch auf spezielle Weise fremd und exotisch wirkt? Dann mach Dich auf und fahr mit dem Camper nach Serbien.

Wir geben Dir in unserem Reisebericht ausführliche Infos für Deinen Serbien Roadtrip und berichten von unseren Erfahrungen beim Camping in Serbien.

Ist Urlaub in Serbien gefährlich?

Unseren Erfahrungen nach ist ein Serbien Urlaub mit dem Wohnmobil nicht gefährlich. Auf unserem Roadtrip mit dem Camper durch den Balkanstaat fühlen wir uns stets sicher und willkommen.

Natürlich gilt es sich mit den Gepflogenheiten und den Sicherheitshinweisen, z.B. beim Auswärtigen Amt, auseinanderzusetzen. So wie in jedem anderen Land gibt es auch in Serbien Kriminalität.

Doch hinsichtlich der eigenen Sicherheit können wir ausschließlich von positiven Erfahrungen beim Wildcampen in Serbien berichten.

Grundsätzlich erachten wir es immer als wichtig, den gesunden Menschenverstand einzuschalten und auf das eigene Bauchgefühl zu hören.

Mit dem Wohnmobil nach Serbien

In den folgenden Abschnitten geben wir Dir die notwendigen Informationen, die für Deinen Serbien Roadtrip mit dem Camper hilfreich sind. Das beinhaltet vor allem die Einreise-Modalitäten, Mautgebühren und allgemeine Hinweise zum Camping in Serbien.

Einreise nach Serbien mit dem Wohnmobil

Für die Einreise mit dem Wohnmobil nach Serbien benötigst Du Deine Grüne Versicherungskarte. Darüber hinaus brauchst Du einen gültigen Personalausweis oder Reisepass.

Während Du auch mit einem vorläufigen Reisepass in Serbien einreisen darfst, ist dies mit einem vorläufigen Personalausweis nicht möglich. Bedenke, dass Serbien kein EU-Mitglied ist.

Wichtig zu beachten ist, dass eine Einreise über den Kosovo nach Serbien in der Regel nur dann möglich ist, wenn Du zuvor über Land aus Serbien in den Kosovo eingereist bist und Du zudem eine Reisedauer von drei Monaten nicht überschreitest.

Grund hierfür sind die politischen Kontroversen zwischen den Staaten. Serbien erkennt den Kosovo bis heute nicht als eigenständigen Staat an.

Verkehrsregeln und Tempolimits in Serbien
Es gilt die Geschwindigkeitslimits auf den Straßen zu beachten

Meldepflicht in Serbien

Dem Gesetz nach müssen sich Ausländer in Serbien binnen 24 Stunden nach Einreise polizeilich melden. Das geschieht gewöhnlich durch die Gastgeber in einer Unterkunft.

Camper sind verpflichtet, sich bei der zuständigen Polizeibehörde vor Ort anzumelden. Ein Verstoß gegen diese Auflage kann Probleme bei der Ausreise und Geldbußen mit sich bringen.

Wir ignorieren die Meldepflicht während unseres knapp zweiwöchigen Aufenthalts in Serbien wohlwissend. Zwar treten wir die Ausreise mit gemischten Gefühlen an, doch gelingt uns diese unkompliziert, ohne jegliche Frage zur Meldepflicht.

Ob dies nur stichprobenartig geprüft wird oder von den Grenzposten abhängig ist, können wir natürlich nicht ergründen.

Freistehen mit dem Camper in Serbien an der Drina
Nach der Einreise solltest Du Dich eigentlich in Serbien polizeillich melden

Maut in Serbien

In Serbien sind alle Schnellstraßen und Autobahnen mautpflichtig. Dabei ist aber wichtig zu wissen, dass die anderen Strecken insgesamt gut ausgebaut sind, so dass es problemlos möglich ist, die Mautgebühren auf Deinem Serbien Roadtrip zu umgehen.

Grundsätzlich gilt es an den Mautstationen ein Ticket zu ziehen, welches beim Verlassen der Autobahn, streckenabhängig, bar und auch in Euro bezahlt werden kann. Kreditkarten werden in der Regel ebenfalls akzeptiert.

Für das Nutzen der elektronischen Maut bedarf es eines Transponders, der sich unseres Erachtens, jedoch nur für einen langen Aufenthalt im Land und regelmäßiger Mautstreckennutzung lohnt.

Ausführliche Informationen zum Thema Maut in Serbien gibt der ADAC.

Reise Know-How: Serbien Landkarte*

  • Reiß- und wasserfest
  • Handliches Format: 70×100 cm
  • 2-seitig bedruckt

Reise Know-How Landkarten zeichnen sich durch besonders stabiles Kunststoffpapier aus, das beschreibbar ist wie Papier, sogar mit Bleistift. Der Pappumschlag ist abnehmbar, so dass sich die Karte bequem in jede Tasche stecken lässt.

Camping und Wildcampen in Serbien

Wildcampen in Serbien ist grundsätzlich verboten, trotzdem stehen wir auf unserem Serbien Roadtrip mit dem Camper ausschließlich frei. Unseren Erfahrungen nach ist das Freistehen grundsätzlich möglich, wenn Du auf ein paar Regeln achtest.

D.h. Wildcampen nur außerhalb von Ortschaften und Privatgrundstücken, deutliche Verbote und Naturschutzgebiete meiden und auf das eigene Bauchgefühl hören. Dort, wo wir uns aus unbestimmten Gründen nicht wohlfühlen, bleiben wir nicht.

Du findest in Serbien immer wieder schöne Stellen zum Freistehen, allerdings sind die Flussufer oftmals stark bewachsen. Auch Campingplätze gibt es in Serbien. Viele davon sind klein und liegen in einer natürlich-schönen Umgebung in den Bergen, an Seen oder Flüssen.

Wildcampen in Serbien - Sonnenuntergang an der Donau
Du findest in Serbien immer schöne Orte zum Freistehen

Serbien Roadtrip – Unsere Reiseroute

Knapp zwei Wochen reisen wir auf unserem Serbien Roadtrip mit dem Camper durch das Land und lernen dabei unterschiedliche Landschaften kennen und genießen vielerorts auch die Einsamkeit.

In unserem Reisebericht stellen wir Dir unsere Reiseroute durch Serbien vor und beschreiben unsere Eindrücke der verschiedenen Sehenswürdigkeiten und Highlights.

Einreise über Bulgarien zum Ćelije See und Kloster Studenica

Unsere Einreise nach Serbien gelingt unkompliziert von Bulgarien aus über den Grenzübergang Kalotina – Gradinje. Über Niš gelangen wir zum Ćelije See, wo wir eine Nacht an einem beliebten Angler-Spot verbringen und so erste serbische Gastfreundschaft erfahren.

Freistehen in Serbien am beliebten Angler-Spot Ćelije See
Im Gebiet einheimischer Angler erfahren wir erste, serbische Gastfreundschaft

Das Kloster Studenica ist unser erstes Ziel in Serbien. Abgeschieden liegt es in einem Gebirgskessel, umgeben von tiefgrünem Wald. Das Kloster, erbaut Ende des 12. Jahrhunderts, sticht durch seine idyllische Lage und die Ruhe ausstrahlende Atmosphäre heraus.

Es gilt als die Wiege des serbischen Königreichs und gehört zu den drei serbisch-orthodoxen Klöstern, die sich Lawra nennen dürfen.

Kloster Studenica in Serbien
Das Kloster Studenica in Serbien

Diesem Titel liegen Einsiedlerkolonien zugrunde, in welchen Mönche zwar getrennt leben, aber gemeinsam die Heilige Messe zelebrieren und einem Abt unterstehen.

Schon seit 1986 gehört das mittelalterliche Kloster zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Innenansicht der Kirche des Kloster Studenica
Die Heilige Messe feiern die Mönche zusammen

Der Uvac Canyon

Gleich drei große Stauseen finden sich im Verlauf des Uvacs. Der Fluss entspringt im Ozrengebirge im Südwesten Serbiens und bildet auf seinen letzten Kilometern den Grenzfluss zu Bosnien und mündet schließlich in den Lim.

Sehr beeindruckend aber zeichnet sich der Uvac durch seine auffälligen, engen Schleifen, die er zieht. Der Uvac Canyon ist besonders anschaulich von den verschiedenen Aussichtspunkten zu betrachten, die oberhalb des Flusses in kurzen Fußmärschen zu erreichen sind.

Aussicht auf den Uvac Canyon in Serbien
Der Uvac zieht prächtige Schleifen in die Schlucht

Auch Bootsfahrten und damit einhergehende Wanderungen zu den zahlreichen Höhlen entlang des Uvacs sind optional.

Imposante Blicke erhaschen wir zudem auf etliche Gänsegeier. Die Greifvögel erlangen überwältigende Spannweiten von bis zu 2,80 m und lassen sich mit ihren breiten Schwingen gemächlich über den Uvac Canyon gleiten.

Gänsegeier am Uvac Canyon in Serbien
Gänsegeier besiedeln den Himmel soweit das Auge reicht

Unterwegs im Tara Nationalpark

Etwa Dreiviertel der mehr als 37000 ha des Tara Nationalparks wird von einer tiefgrünen Waldlandschaft übermantelt. Zudem warten hier Gipfel von über 1500 m ausgehend vom Zlatibor-Gebirge bis zum Fluss Drina, der die Grenze zu Bosnien markiert.

Inmitten des Parks liegt der Zaovino See. Rund herum schmiegen sich zahlreiche Streusiedlungen an den Hang. Am Ufer des Sees finden wir einen chilligen Ort, an dem wir gleich zwei Tage bleiben.

Freistehen mit dem Camper am Zaovino See in Serbien
Campen am Zaovino See im Tara Nationalpark

Der Tara Nationalpark offeriert viele Möglichkeiten zu kurzen oder längeren Wanderungen und bietet tolle Aussichtspunkte wie z.B. den Banjska Stena, der ein spektakuläres Bild über den Fluss, die grünen Wälder und den Blick nach Bosnien offenbart.

Blick vom Banjska Stena auf die Drina und nach Bosnien
Blick vom Banjska Stena auf die Drina und nach Bosnien

Entlang der Drina zum Strandurlaub an der Donau

Dem nahenden Regen mal wieder entfliehend nehmen wir Kurs auf die Drina. Der Weg entlang des Grenzflusses ist eine Augenweide. Hier suchen wir uns ein hübsches Plätzchen am Flussufer.

Die Drina, zu weiten Teilen Grenzfluss zwischen Bosnien und Serbien ist der größte Nebenfluss der Save, die in der Donau mündet. Unser Weg führt entlang des verhältnismäßig breiten Stroms, der auch aufgrund seiner Fließgeschwindigkeit beeindruckt.

Zeigt sich das Wetter an unserem Stellplatz gleich am Ufer der Drina noch recht trübe, werden wir in den kommenden Tagen mit heißen Temperaturen verwöhnt. Über dreißig Grad schreibt der Wetterfrosch heute in sein Tagebuch, als wir schließlich die Donau, westlich von Novi Sad erreichen.

Zeit für eine Premiere in diesem Jahr. Es ist definitiv und endlich Badewetter. Der kühle Fluss gewinnt unsere Aufmerksamkeit gleich nach Ankunft und wir feiern das Wetter und genießen diesen tollen Lost Place mit Sandstrand vor der Tür, wie auch die Einheimischen, die hier ihren Nachmittag ausklingen lassen.

Freistehen in Serbien mit dem Camper an der Donau
Freistehen an einem Lost Place an der Donau

Allgemeine Reisetipps – Serbien Roadtrip mit dem Camper

Im weiteren Teil unseres Serbien Reiseberichts geben wir Dir ausführliche Informationen zu allgemeinen Themen rund um Deinen Serbien Roadtrip mit dem Camper.

Wo kann ich meinen Wassertank in Serbien füllen?

Das Füllen Deines Wassertanks ist in Serbien an vielen öffentlichen Wasserstellen möglich. Allerdings solltest Du immer auf Farbe und Geruch des Wasser achten, da wir auch Leitungen gefunden haben, an denen wir, aufgrund der offenbar schlechten Qualität, kein Koch- und Trinkwasser entnehmen.

Darüberhinaus wirst Du am Wegesrand immer auch auf natürliche Quellen stossen. Grundsätzlich bietet sich zum Auffüllen Deines Wassertanks auch ein Kanister mit Ausgießtülle* an. Denn an Quellen, aber auch an den Wasserstellen mit Hahn kannst Du oft keinen Wasserschlauch bzw. Wasserdieb* nutzen oder anbringen.

Die Wasserquellen findest Du im besten Fall unterwegs oder Du suchst Dir eine über die App Park4Night, wo sie unter dem violetten Dienstleistungssymbol erscheinen.

Wo kann ich meine Toilette und Grauwasser in Serbien entsorgen?

Außer auf Wohnmobilstell- oder Campingplätzen, gibt es in Serbien kaum Entsorgungsmöglichkeiten für Grauwasser. Das Entsorgen von Grauwasser gelingt am Besten über einem Gullideckel, wo das Abwasser direkt in die Kanalisation läuft.

Zur Entleerung einer Chemietoilette können wir nur begrenzt Auskunft geben, da wir selber keine nutzen. Auch hier empfehlen wir den Stopp auf einem Wohnmobilstell- oder Campingplatz, denn öffentliche Entsorgungsmöglichkeiten begegnen uns auf unserem Serbien Roadtrip nicht.

Als bessere Alternativen zur Chemietoilette bieten sich sowohl eine Trockentrenntoilette*, als auch eine mobile Klapptoilette* an, mit der wir sehr zufrieden sind. Hier hängst Du einfach einen mit Katzenstreu angereicherten Müllbeutel hinein. Diesen kannst Du dann im Hausmüll entsorgen.

Mehr zu diesem Thema erfährst Du in unserem Artikel Toilette im VW Bus – Unsere Erfahrungen und Tipps.

Übrigens nutzen wir auch ein Pop-Up Toilettenzelt*. Das ist in einem kleinen Camper super hilfreich.

Wildcampen mit VW Bus am Uvac Stausee
Unser Pop-up Zelt schützt überall vor neugierigen Blicken und Wind

Wie kann ich meinen Müll beim Wildcampen in Serbien entsorgen?

Das Entsorgen von Müll birgt in Serbien keine Schwierigkeiten. Im Land gibt es überall Mülleimer an öffentlichen Orten.

Darüber hinaus gelangt auch der Hausmüll der Bevölkerung in große Müllcontainer am Straßenrand, so dass auch hier zahlreiche Möglichkeiten bestehen, Deinen Campingmüll verantwortlich zu entsorgen.

An dieser Stelle wiederholen wir unsern Appell an alle, beim Wildcampen in Serbien oder anderswo auf dieser Welt, alles wieder mitzunehmen und die Plätze im besten Fall sauberer zu hinterlassen, als sie vorab waren.

Wo kann ich in Serbien meine Wäsche waschen?

Waschsalons gibt’s natürlich auch in Serbien in den größeren Ortschaften. Diese findest Du ebenfalls unter dem violetten Symbol „Zusätzliche Dienstleistungen“ bei Park4Night.

Unsere Wäsche waschen wir in der Regel mit der Hand in einer faltbaren Waschschüssel*. Insbesondere an Flüssen oder Seen kannst Du Wasser schöpfen und dies unproblematisch zum Wäschewaschen verwenden.

Eine weitere ziemlich gute Option zum Wäschewaschen unterwegs ist eine Waschtonne aus Hartplastik*. Mit Spanngurten am oder im Wohnmobil befestigt wird während der Fahrt die Wäsche so durchgerüttelt, so dass der Prozess einem Waschmaschinengang nahe kommt.

Camping-Tipp: Reisewäscheleine*

Handlich, praktisch, leicht. Mit einer Reisewäscheleine* kannst Du das Mitschleppen von Wäscheklammern vermeiden und Deine Klamotten auch bei Wind trocknen. Die gezwirbelte Leine ermöglicht es Dir nämlich Deine Klamotten einzuklemmen. Weitere Tipps und Empfehlungen zu nützlichen, funktionalen Reiseutensilien findest Du auf unserer Roadtrip Packliste.

Währung/ Geldautomaten/ Kreditkarten – Bezahlen in Serbien

Die Währung in Serbien ist der Serbische Dinar. Hier geht es zum aktuellen Kurs. Das Bezahlen mit Kreditkarte in Supermärkten oder Tankstellen kann, vor allem in ländlichen und abgeschiedenen Gebieten eine Herausforderung darstellen. Daher empfehlen wir, immer Bargeld dabei zu haben.

Geldautomaten findest Du eigentlich immer in größeren Ortschaften. Sie bieten Dir in der Regel den bestmöglichen Wechselkurs.

Automatengebühren vom örtlichen Betreiber sind nicht mit den Gebühren Deiner Hausbank für das Abheben im Ausland zu verwechseln. Diese sind von Deiner Hausbank abhängig, aber z.B. mit einem Girokonto mit der kostenfreien Debitkarte der DKB* zu umgehen.

Als Aktiv Kunde der DKB Bank ist Dein Konto kostenfrei und Du kannst ohne Gebühren für den Auslandseinsatz weltweit Geld abheben, wobei aber evtl. anfallende Automatengebühren nicht erstattet werden.

Bei manchen Banken fällt eine Automatengebühr pro Transaktion an. Sollten diese angegeben sein, probiere es einfach bei der nächsten Bank.

Aber Achtung! Vermeide die Touristenfalle DCC (Dynamic Currency Conversation). Dabei wirst Du bei der Abhebung nämlich gefragt, ob Du Deine Abhebung in der Landeswährung oder in der Währung Deiner Karte (Euro) abrechnen möchtest.

Rechnest Du mit DCC in Euro ab, so bestimmen die Automatenbetreiber selbst den Wechselkurs. Dieser ist jedoch so schlecht gegenüber dem aktuellen Tageskurs, dass Du erheblich drauf zahlst. Du solltest also DCC immer ablehnen und in Landeswährung abrechnen.

Wie bekomme ich mobiles Internet in Serbien?

Der Kauf eine serbischen Simkarte ist unkompliziert und ohne Ausweis möglich, dazu noch unschlagbar günstig.

Wir kaufen uns beim Anbieter Yettel im Mai 2022 eine Simkarte, inklusive 15 GB, für gerade mal 4,30 €. Weitere 10 GB kosten uns ca. 4,70 €.

Simkarten und günstige Datenpakete erhältst Du aber auch von anderen Anbietern in Serbien, z.B. Telekom Srbja.

Um möglichst einfach mit allen Geräten gleichzeitig ins Internet zu kommen, nutzen wir einen mobilen Router von Netgear* mit Antennenanschluss und externer MIMO TS9-Antenne*.

Dort legen wir die Sim-Karte ein und können so Handys, Tablets oder den Laptop im Bus mit dem mobilen Internet verbinden.

Der Router ist dann dauerhaft am Strom angeschlossen. Aber auch beim Verlassen des Campers sorgt der Akku dafür, dass Du ihn bequem auf Ausflüge oder Wanderungen mitnehmen kannst.

Mehr zum Thema mobiler Router im Camper erfährst Du in unserem Blogbeitrag 5G Internet im Wohnmobil mit dem Netgear Nighthawk M5.

Sonnenuntergang über der Donau in Serbien
Selbst an den abgelegesten Plätzen erhalten wir mit einem mobilen Router Internetempfang zum Arbeiten

Lohnt sich ein Serbien Roadtrip mit dem Camper? – Unser Fazit

Ein Serbien Roadtrip mit dem Camper lohnt sich auf jeden Fall. Insbesondere, um die grandiose, oft sehr ursprüngliche Natur in diesem grünen Land zu genießen. Wandern, Schwimmen, Kanufahren – all das ist möglich in Serbien.

Aber auch kulturell und historisch wartet der Balkanstaat mit außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten auf seine Besucher.

Vom Tourismus noch weitestgehend unentdeckt, findest Du viele Orte, die das authentische Leben, wohlgemerkt mit all ihren Geschichten der vergangenen 30 Jahre, widerspiegeln.

Der Weg entlang der Donau gehört für uns zu den Highlights in Serbien. Hier findest Du Plätze, die einfach nur grandios und vom auswärtigen Tourismus eher unberührt sind. Unsere klare Empfehlung: Serbien mit dem Wohnmobil zu erkunden ist einen Besuch wert!

Trescher Verlag: Reiseführer Serbien*

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