Willkommen im Shopping-Paradies Bangkok

von Edith

Das Kreuz mit dem Verschleiss

Manchmal ist es ja wie verhext. Seit Monaten schon trägt Stephan seine festen Schuhe nicht mehr. Obwohl erst kurz vor der Abreise in Deutschland erstanden, leiden sie sehr unter unseren mongolischen Abenteuern. Die Sohlen lösen sich und die Stolperfalle ist nun ein gefährliches Hindernis. Neue Trekkingsandalen muss er sich bereits in Laos kaufen. Und nun sind auch noch seine geliebten Flip Flops völlig durchgelaufen. Aber bisher fehlt dem Herrn jegliche Lust, sich durch asiatische Shoppingmalls oder Ramschmärkte zu wühlen, um neues Schuhwerk zu erstehen. Es geht ja auch so.

Willkommen im Shopping-Paradies Bangkok

Nun aber sind wir im Shopping-Paradies Bangkok. Es ist, neben Singapur, das Zentrum für Konsumverliebte in Südostasien. Wo, wenn nicht hier sollte man nach neuen Schuhen suchen? In überdimensionierten Einkaufszentren reihen sich kleine Boutiquen, große Markenlabels und schlichte Klamottenshops aneinander.

Designerartikel zu völlig utopischen Preisen gehören ebenso zum Sortiment wie billige Plastikware aus China. Im Obergeschoss der Konsumtempel finden sich die obligatorischen Food Courts mit Leckereien aus der ganzen Welt.

Ein Lob auf das Internet

Eine Überforderung schlechthin. Mein Freund möchte sich am liebsten ganz schnell verkriechen, wenn das Wort Shopping nur fällt. Was loben wir uns doch das Zeitalter von Suchmaschinen und Internetversand. Und, als würde Anna es wissen, ist der Kontakt zu ihr und dem Internetportal netzshopping.de zur rechten Zeit ein Wink mit dem Zaunpfahl. Das würde Stephan jetzt sehr gelegen kommen. Einfach eingeben, was Du suchst und schwupps bekommst Du Preise und Artikel zum Vergleich angeboten. Aber nicht nur das. Konkrete Farb-, Material- und Preisangaben machen die Suche so leicht. Und nicht zuletzt ist es ungemein erleichternd, die Suche auf seine eigene Schuhgrösse reduzieren zu können.

Klein, kleiner, am Kleinsten

Im Shopping-Paradies Bangkok ist das mit den Schuhgrössen ja so eine Sache. Immerhin, man führt hier schon mehrere Paare eines Schuhs und nicht etwa, wie in Laos, maximal zwei Grössen eines Modells. Aber, merke: Wir sind in Asien. Und es ist kein Gerücht, dass viele Menschen recht klein und zierlich sind. Und so enden die Schuhgrössen, selbst für den Mann, meist bei Grösse 42 oder 43 und fallen dann zu allem Übel oft auch noch kleiner aus. Eine Herausforderung sondergleichen. Bevor wir also an die Arbeit gehen und uns aktiv auf Schuh- und Flip Flop- Suche begeben, nutzen wir die Konsumvielfalt anderweitig…

Nobel geht die Welt zugrunde

… und haben ein Heidenspass! Neue Brille gefällig? Beim Aufprobieren dieser Sonnenbrillen ist mir zwar unerklärlich, wer bitte sowas trägt und erst recht, wer soviel Geld dafür bezahlt. Aber zumindest über Geschmack lässt sich bekannterweise ja nicht streiten.

Über Geld könnte man hier aber schon das eine oder andere Wort verlieren. Da kostet dieses Armband doch über 5000 THB, also umgerechnet 135€. Aber mal ehrlich, es erinnert doch ganz klar an die bunte Nylonband- Meterware, die wir uns früher mit dem Feuerzeug ums Handgelenk gelötet haben. Aber vielleicht ist dieses Kaufhaus auch ein wenig zu nobel und abgehoben für unseren persönlichen Geschmack.

Ein anspruchsvoller Kunde

Dennoch, Schuhläden gibt´s hier erstmal genug. Turnschuhe, Trekking- und Laufschuhe, Birkenstocks und Flip Flops bekleiden Stephan´s ungleiche Füsse. Aber nichts sitzt so richtig, die Schuhe sind viel zu klein oder einfach nur hässlich und teuer. Es ist zum Barfuss laufen.

Aber gleich nebenan ist ja noch das MBK, wo wir unseren letzten Versuch starten möchten, doch noch geeignetes Schuhwerk zu ergattern. Der riesige Komplex des Mah Boon Krong Centers beherbergt hunderte von Geschäften unter einem Dach. Viel Konsumkitsch, aber auch durchaus gute, preisgünstige Ware.

Powered by 12Go Asia system

Mit Ausdauer zum Teilerfolg

Wir sind müde und haben fast schon aufgegeben. Aber einen oder zwei Läden nehmen wir noch mit. Eine fast schon kompetent wirkende Verkäuferin (bisher für uns leider eine Seltenheit in Asien) bemüht sich um die Gunst und die Füsse ihres Kunden. Mit Erfolg. Umgerechnet 8,20€ kosten die neuen Flip Flops.

Aber die sollen es auch erstmal gewesen sein. Ein neues Paar Trekking- oder Turnschuhe kauft Herr Mink sich dann doch erst, wenn wir wieder in Deutschland sind. Und bis dahin geniesst er die sommerlichen Temperaturen und trägt seine neuen Flip Flops.

Ein Dankeschön!

An dieser Stelle müssen wir Anna noch einmal ganz herzlich danken. Sie hat letztlich den Anstoss gegeben, damit Stephan endlich aktiver Schuhsucher wird. Darüber hinaus ist dieser Artikel in freundlicher Zusammenarbeit mit netzshopping.de entstanden.

Hier geht es weiter.

*HINWEIS: In diesem Bericht sind Werbe- und Affiliate-Links enthalten

Ein kleiner, kostenloser Beitrag für Dich als Leser, aber ein grosser, unterstützender Beitrag für uns als Reisende. Affiliate-Programm bedeutet, dass wir für alle Artikel oder Unterkünfte, die Du über einen Werbe-Banner auf unserer Website kaufst oder buchst eine kleine Provision erhalten. Wir empfehlen nur Produkte, die wir auch selber nutzen oder guten Gewissens empfehlen können. Dabei entstehen Dir keine Mehrkosten und wir können unsere Reisekasse ein wenig aufstocken, um Euch auch weiterhin mit Geschichten und Bildern aus der Ferne zum Eintauchen und Abtauchen in andere Welten zu animieren.

Das könnte Dich auch interessieren

Hinterlasse einen Kommentar

This site is protected by reCAPTCHA and the Google Privacy Policy and Terms of Service apply.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst Du der Verwendung von Cookies zu Aktzeptieren Weitere Informationen