Ein Leitfaden für den Motorradkauf in Vietnam, Laos und Kambodscha

Ein absoluter Höhepunkt – Unser eigenes Motorrad

Als wir uns aufgemacht haben, auf dem Land- und Wasserweg #SmartDownUnder von Köln nach Australien zu reisen, hatten wir nicht den Plan, uns ein eigenes Motorrad in Südostasien zu kaufen. Nachdem wir insgesamt 4000 km mit dem eigenen Motorbike durch Laos und Kambodscha gereist sind, möchten wir diese Zeit nicht mehr missen. Sie war ein absoluter Höhepunkt unser Reise.

Bereits in Hanoi rückte der Motorradkauf sehr schnell in den Fokus, da die Stadt sicherlich zu einem der perfekten Orte gehört, um seine Reise mit dem eigenen Motorrad durch Indochina zu starten. Wir haben uns dort zum ersten Mal mit dem Thema auseinandergesetzt, konnten uns aber zu diesem Zeitpunkt noch nicht durchringen diesen Schritt wirklich zu gehen. Knapp fünf Wochen später war es dann doch so weit. In Luang Prabang, Laos, wurden wir stolze Besitzer von Amélia, einer Honda Win mit 107 ccm.

Wir sind stolze Besitzer von Amélia, unserer Honda Win

Wir möchten Euch im Folgenden einen Leitfaden für den Motorradkauf in Vietnam, Laos und Kambodscha für Eure Reise geben. Quasi ein kleines Handbuch mit Informationen, wo man eine Maschine kaufen kann, was dabei zu beachten ist, welche Erkenntnisse wir während des Trips gewonnen haben etc.

Welches Motorrad soll ich mir in Vietnam, Laos und Kambodscha kaufen?

Unsere Empfehlung: Eine Honda Win

Am Weitesten sind unter Travellern die Modelle der Honda Win mit 107ccm – 125ccm verbreitet. Diese Motorräder sind äußerst robust, Ersatzteile sind sehr einfach zu bekommen und nahezu jeder Mechaniker in Südostasien kann diese Maschinen reparieren. Im Gegensatz zu einem Roller ist die Honda Win deutlich bequemer und bietet auch mehr Platz für Gepäck. Wir haben insgesamt sehr gute Erfahrungen mit diesem Motorrad gemacht und daher geht unsere Empfehlung klar zur Honda Win.

Motorradkauf in Vietnam, Laos und Kambodscha

Motorrad kaufen in Vietnam, Laos und Kambodscha – Eine kritische Selbsteinschätzung

In Südostasien braucht man keinen Führerschein, um ein Motorrad zu kaufen. Aber selbst, wer einen Führerschein fürs Auto besitzt, sollte nicht automatisch davon ausgehen, ein Motorrad fahren zu können. Besonders im Hinblick auf den Kauf einer Honda Win sollte sich jeder selbst gut überlegen, ob er sich zutraut ein Motorrad zu fahren und es vorab vielleicht auch mal testen. Jeder kann es lernen, keine Frage. Und nach einigen Testfahrten ohne Gepäck, werden die ersten Etappen in der Regel ihr Übriges tun, sicherer zu fahren. Aber dennoch sollte niemand das Fahren einer Honda Win, noch dazu unter den Rahmenbedingungen vor Ort, unterschätzen. Die Gepäcklast, die Strassenverhältnisse und ggf. ein Mitfahrer stellen eine erschwerte Herausforderung, besonders für Fahranfänger dar. Hinzu kommen die katastrophalen, mitunter hochgradig gefährlichen Fahrstile der einheimischen Bevölkerung, die selbst für einen erfahrenen Motorradfahrer zum Verhängnis werden können.

Die Alternative zum Motorrad: Eine Honda Wave

Die Alternative zum Kauf eines Motorrads ist die eines Rollers. In Asien gibt es ziemlich viele davon, allen voran die Honda Wave, die in der Regel 100ccm oder 125ccm hat. Diese Maschinen gibt es als Automatik, Halbautomatik und mit manueller Gangschaltung. Die Automatik scheint auf den ersten Blick verlockend, doch hat sie ziemlich viele Nachteile. Grundsätzlich ist der Spritverbrauch höher, die Reparaturen sind teurer und der größte Nachteil zeigt sich in den Bergen. Hier kommt die Automatik schnell an ihre Grenzen, gerade wenn man einen Berg hinunter fährt und man den Gang selber auswählen möchte, um im richtigen Moment die Motorbremse nutzen zu können.

Unterwegs mit unserer Honda Win

Wo kann ich ein Motorrad kaufen?

Ein Motorrad kaufen in Vietnam, Laos und Kambodscha – Grundsätzlich ziemlich unkompliziert!

In Vietnam, speziell in Hanoi und auch in Ho Chi Minh gibt es einige Shops, die die Maschinen gebraucht und durchgecheckt verkaufen, oft inklusive einer Fahrstunde und einer Rückkaufgarantie. Alternativ lohnt es sich auch mal bei den großen Hostels vorbeizuschauen, dort finden sich immer wieder Aushänge von Travellern, die ihre Maschine gerade verkaufen wollen. Hier findet Ihr einige Websites und Facebook-Gruppen, wo ihr nützliche Informationen finden könnt:

In Vietnam:

In Laos:

In Kambodscha:

Worauf muss/ sollte ich beim Motorradkauf in Vietnam, Laos und Kambodscha besonders achten?

Die Blue Card

Wer vor hat mit dem Motorrad die Grenzen zwischen Vietnam, Laos und Kambodscha zu überqueren, braucht in jedem Fall ein Motorrad mit vietnamesischen Nummernschild und der dazugehörigen Blue Card, die so etwas wie den Fahrzeugbrief darstellt. Die Blue Card ist in der Regel auf den Namen des ersten Halters ausgestellt und wird bei Verkauf nicht umgeschrieben. Nur mit einem in Vietnam zugelassenen Motorrad und der dazugehörigen Blue Card ist es möglich alle drei Länder zu bereisen.

Schaut euch das Motorrad vor dem Kauf ganz genau an

Rund um das Motorrad

  • Die Gangschaltung sollte einwandfrei funktionieren. Hakt sie, kann es ziemlich nervig werden. Bei der Honda Win gibt es zwei unterschiedliche Systeme. Die normale Schaltung hat den Leerlauf zwischen dem 1. und dem 2. Gang, man schaltet hoch und runter. Bei der Round Gear Box kann man quasi im Kreis schalten, der Leerlauf befindet sich zwischen dem 4. und dem 1. Gang.
  • Die Bremsen müssen logischer Weise gut funktionieren. Testet die Bremsen ausgiebig und in jedem Fall auch bei höherer Geschwindigkeit mal hart bremsen. Aber Vorsicht! Die Vorderradbremse darf natürlich nicht blockieren.
  • Beide Spiegel sollten vorhanden und verstellbar sein, ihr werdet sie zu 100% brauchen!
  • Vorderlicht, Rücklicht, Bremslicht sollten funktionieren.
  • Die Hupe ist ein wichtiges Werkzeug und muss in jedem Fall funktionieren. In Vietnam geht ohne Hupe gar nichts!
  • Die Stoßdämpfer dürfen nicht in die Knie gehen, sobald ihr aufsitzt. Wenn ihr vorhabt zu Zweit und mit Gepäck unterwegs zu sein, solltet ihr von vorne herein in der nächsten Werkstatt auf harte Stoßdämpfer umrüsten. Die Kosten hierfür liegen bei unter 15€. Ihr werdet es schnell zu schätzen wissen!
  • Auf den Reifen ist ausreichendes Profil von Nöten.
  • Die Honda Win hat einen E- und einen Kickstarter. Beide werden im Zweifelsfall gebraucht. Es ist z.B. ziemlich nervig wenn man die Maschine im Stadtverkehr abwürgt und sie mit dem Kick-Starter wieder zügig anwerfen muss. Wenn der E-Starter schlecht funktioniert, kann es ein Zeichen für eine schwache Batterie sein.
  • Fragt nach, wann der letzte Ölwechsel gemacht wurde. Bei einer Honda Win ist es sinnvoll spätestens nach 400 – 500km ein Ölwechsel durchzuführen. Sollte der Verkäufer irgendetwas anderes sagen, Finger weg!!! Ein Ölwechsel kostet in der Regel so um die 4€.
  • Die Kette sollte gut gespannt sein, aber auch nicht aufs Äusserste. Am Besten von einem Mechaniker einfach mal die richtige Spannung zeigen lassen. Ausserdem kann es sinnvoll sein, wenn man zu Zweit und in den Bergen unterwegs ist, gleich auf eine Heavy Chain zu wechseln. Dann ist man zumindest gewappnet und die Kette reisst vermutlich nicht bei der ersten Steigung.
Wir rüsten auf stärkere Stoßdämpfer um

Wie befestige ich mein/ unser Gepäck?

Eine gute Frage, die aber leicht zu beantworten ist. Wenn nicht bereits vorhanden, ist es sinnvoll ein Reck aus stabilem Metall ans Motorrad schweissen zu lassen. Je nachdem, ob Ihr alleine oder zu Zweit unterwegs seid, bedarf es etwas mehr Halterungen.

  • Ein Reck in Verlängerung des Sitzes reicht aus, um einen grossen Rucksack und ggf. einen kleinen zu befestigen.
  • Bei zwei Personen und doppelten Gepäckstücken ist zudem ein doppeltes Reck notwendig, dass seitlich der Hinterreifen angebracht ist. Es macht Sinn es so zu konstruieren, dass es ein- und ausklappbar ist, um bei der Fahrt ohne Gepäck im dichten, engen Stadtverkehr keine zusätzlichen Hindernisse zu haben. Wir haben uns eins für etwa 30 € bauen lassen.
  • Viele, gute Expander, lange und kürzere sind von Nöten. Dazu einige Zeit der Packerfahrung. Am Besten Raincover über die Backpacks ziehen (schützt nicht nur vor Regen, sondern auch vor Staub), alle Gurte verstecken und anbinden und immer darauf achten, dass das Gewicht einigermassen gleich verteilt ist und nichts in die Speichen gelangen kann.
Gepäckbefestigung an der Honda Win

Was braucht man noch?

  • In jedem Fall braucht Ihr einen Helm. Oft wird dieser vom Vorbesitzer als Zubehör mit verkauft
  • Jeder weiss es, kaum einer macht es auf dem Roller und dennoch ein klarer Appell an dieser Stelle: Ihr solltet mit festem Schuhwerk, langer Hose, Jacke und am besten noch mit Lederhandschuhen unterwegs sein. Im Falle eines Sturzes werden diese Euch definitiv, zumindest oberflächlich einen besseren Schutz geben
  • Ein kleiner Verbandskasten sollte selbstverständlich sein
  • Ebenso ein Notfallwerkzeug-Set mit dem Nötigsten (Kreuz- und Schlitzschraubenzieher, Zange, ein paar Maulschlüssel, Gaffa Tape)
  • Eine Plane, die bei Staub und Regen über das Gepäck gespannt werden kann ist nicht unsinnig
  • Ein Regenponcho bekommt man in Südostasien fast in jedem Shop für 2€ – 3€.
  • Ein Smartphone mit GPS und Offline Kartenmaterial. Eine sehr brauchbare App die auch Offline funktioniert ist maps.me
  • Solltet ihr euer Motorrad nachts nicht sicher unterstellen können, ist ein Schloss sinnvoll. Auch in großen Städten wie z.B. Phnom Penh werden gerne mal Motorräder geklaut
Angekommen aud den 4000 Inseln

Was darf ein Motorrad kosten?

Diese Frage ist natürlich nicht ganz so einfach zu beantworten und hängt oft auch von mehreren Faktoren ab. In Vietnam sind die Maschinen in der Regel am günstigsten, in Laos vielleicht am teuersten. Angebot und Nachfrage eben.

Die Preise für eine ältere Honda Win liegen so zwischen 150 US$ und 300 US$, bei neueren Maschinen auch mal um die 400$.

Altes Bike, viele Reparaturen? Wo, was und wieviel?

Ersatzteile und Reparaturen sind fast überall möglich

In der Regel hat eine Honda Win schon einige Jahre auf dem Buckel, was aber kein Nachteil ist. Im Gegenteil. Überall unterwegs haben auch kleine Werkstätten Ersatzteile. Grundsätzlich gilt, dass kleine Arbeiten und Reparaturen, die regelmässig anstehen, im Normalfall extrem günstig sind und in jeder kleinen Werkstatt gemacht werden können. Fürs Reifenflicken haben wir z.B. gerade mal einen Euro bezahlt, ein kompletter Satz neue Speichen mit Einbau (was bestimmt 2 Stunden gedauert hat) kostete keine 7 € und für Zündkerzen, die immer mal wieder gewechselt wurden, haben wir in der Regel mit Einbau um die 2 € bezahlt. Ist vor dem Kauf klar, dass eine Honda eine grössere Reparatur rund um den Motor braucht, dann lasst die Finger weg, denn das kann ins Geld gehen (für einen neuen Zylinderkopf haben wir rund 50 € geblecht).

Das Flicken eines Reifens kostet ca 1 Euro

Ein Check-up nach dem Kauf

Nach dem Kauf von Amélia und bevor wir zu unserer ersten grossen Etappe gestartet sind, haben wir erstmal einen Check-up machen lassen. Dabei sind neben den notwendigen Arbeiten wie Ölwechsel oder Licht, auch Dinge repariert worden, die nicht zwingend nötig waren (z.B. eine neue Tachowelle) oder solche, die noch nicht hätten repariert oder gewechselt werden müssen (z.B. die Kette). Uns war es aber wichtig, dass die Maschine zu Beginn in einem guten Zustand ist.

Hierfür und auch für andere grössere Arbeiten (z.B. haben wir das Reck hier in Auftrag gegeben) können wir Vy in Luang Prabang empfehlen. Er ist nicht billig, aber absolut vertrauenswürdig, spricht sehr gutes Englisch und ist selbst ein erfahrender Biker auf den man sich verlassen kann.

Wir machen einen Check-up bei Vy, dem Mechaniker unseres Vertrauens

Verkehrssituation, Streckenplan etc. – Ein paar allgemeine Infos

Kurze Etappen, entspanntes Fahrvergnügen

Wir sind von Luang Prabang aus über Vientiane bis in den Süden von Laos und dann weiter in den Osten nach Kambodscha über Banlung und Sen Monorom bis nach Sihanoukville gefahren. Insgesamt 4000 km in gut 2 Monaten. Man sollte sich keine all zu langen Etappen vornehmen. Es geht nur langsam voran, 150 – 200 km am Tag. Mehr ist in der Regel nicht drin, denn dann beginnt meist nicht nur der Hintern zu schmerzen. Die Strassenverhältnisse waren fast überall ziemlich gut, von Off Road Fahrten ist aber eher abzuraten! Der Verkehr in Laos ist verhältnismässig human und in den östlichen Regionen Kambodschas kaum spürbar. Aber sobald man in Stadtnähe kommt oder in touristisch erschlossene Gebiete wird es voll bis sehr anstrengend überfüllt. Einen persönlichen Vergleich zu Vietnam haben wir nicht, aber von diversen Reisenden ist uns zugetragen worden, dass der Verkehr dort am anspruchsvollsten sein muss.

Unberechenbare Autofahrer und lebensgefährliche Überholmanöver

Letztlich geht es in allen drei Ländern aber nicht nur um das Verkehrsaufkommen als solches, sondern eigentlich darum, dass die Masse der asiatischen Autofahrer unberechenbar ist.

Besonders die Überholmanöver sind mitunter lebensgefährlich, weil Gegenverkehr hier kein Kriterium ist, nicht zu überholen. Entsprechend rasen die Trucks, Busse und grossen Autos oft im Abstand von nur wenigen Zentimetern an Dir vorbei, um dann so knapp als möglich noch vor Dir und dem entgegenkommenden Fahrzeug einzuscheren. Wir sind meist etwas mehr vom Strassenrand weggefahren, als das üblich ist. Zum einen, um die anderen im besten Fall am Überholen zu hindern (ein Wunschdenken), zum anderen, um im Zweifelsfall ausweichen zu können und nicht in den Graben gedrängt zu werden.

Je mehr Verkehr herrscht, desto ungemütlicher wird es für einen selbst. Ergo gilt immer: Nicht zu schnell und immer vorausschauend fahren und auf jeden Fall regelmässig beide Spiegel im Blick und die Augen offen halten.

Große Trucks sind häufig auf den Strassen unterwegs

Die Grenzüberquerungen

Allgemeine Infos

Eigentlich bedeutet der Besitz der Blue Card, dass man zwischen den drei Ländern Laos, Kambodscha und Vietnam problemlos die Landesgrenzen überqueren kann. Aber es scheint hier und da immer wieder Schwierigkeiten zu geben. Ob das mit lustlosen oder korrupten Grenzbeamten zu tun hat oder andere Gründe vorliegen, ist schwer zu sagen. Freunde haben z.B. die Erfahrung gemacht, dass sie an zwei verschiedenen Grenzen von Vietnam nach Laos (beide Höhe Takhek) nicht durchgekommen sind. Trotz grüner Dollarscheine, keine Chance.

Die Grenze von Laos nach Kambodscha: Nong Nok Khian – Trapaeng Kriel

Definitiv können wir sagen, dass die einzige Grenzüberquerung über Land von Laos nach Kambodscha (Nong Nok Khian – Trapaeng Kriel, südlich der 4000 Inseln) mit dem eigenen Bike nicht möglich ist. Wir haben es nicht darauf ankommen lassen, weil wir ziemlich viele üble Geschichten gelesen (gehört) haben. Also können wir natürlich nur wiedergeben, was uns aus unterschiedlichen Quellen zugetragen wurde. Und das besagt, dass es früher zwar möglich war, die Grenze mit dem Motorrad zu passieren, seit einiger Zeit aber neue Regelungen für die Region gelten und es seither nur noch auf illegalem Weg funktioniert. Aber, hey: Wer es dennoch wagt, der solle bitte seine eigenen Erfahrungen für andere hier in den Kommentaren niederschreiben.

Wie man die Grenze Nong Nok Khian – Trapaeng Kriel trotzdem überqueren kann

Für uns bestand eigentlich nur die Option, das Motorrad für viel Geld von einem Einheimischen über die Grenze bringen zu lassen. Der Anlaufpunkt unter Travellern, solche Transporte vertrauenswürdig und ohne wilden Aufwand zu „kaufen“ ist Mr. Mo´s Guesthouse auf Don Det. Hier kostet der Grenztransport 140 US$ für ein Motorrad, bei zwei Bikes sind es nur noch 100 US$ pro Zweirrad. Uns war das zu teuer, weshalb wir in unserer Unterkunft nach alternativen Optionen gefragt haben. Letztlich haben wir so für ein Motorrad umgerechnet knapp 105 US$ gezahlt. Wie wir die Grenze überquert haben, könnt ihr hier nachlesen.

Grenzeüberquerung zu Fuß von Laos nach Kambodscha

Und hier noch ein paar persönliche Tipps aus unserem Erfahrungsschatz:

  • Gewicht abspecken! Sortiert alles aus, was Ihr nicht braucht und nehmt wirklich nur das Gepäck mit, was wichtig ist. Safety first!
  • Fahrt niemals bei Nacht! Schon bei Tageslicht ist der Verkehr bzw. die Fahrweise der Einheimischen unberechenbar. Oft fahren Fahrzeuge ohne Licht, es stehen Tiere wie z.B. Wassrbüffel auf der Straße die man, genauso wie etliche Schlaglöcher erst im letzten Moment oder gar nicht sieht.
  • Seid Ihr zu Zweit? Dann baut Euch einen Sessel. Jeweils ein grosser Backpack rechts und links, ein kleiner als Rückenlehne. Super!

Eure Kommentare zu diesem Beitrag sind gefragt!

Denn wir möchten alle Motorrad-Reisenden oder die, die es noch werden möchten, mit möglichst aktuellen Infos zum Motorradkauf in Vietnam, Laos oder Kambodscha unterstützen. Dafür sind Eure Beiträge zu Änderungen, hilfreichen Tipps und Tricks oder Neuigkeiten zu den vorherrschenden Situationen gefragt. Ob zu Grenzüberquerungen, zum Kauf oder zu neuen Möglichkeiten und Wegen, die sich ergeben – alles ist nützlich. Aber auch Fragen sind nicht nur willkommen, sondern explizit gewünscht. Wir möchten diese Seite möglichst up to date halten. Da sich aber die Gegebenheiten und Rahmenbedingungen stetig verändern sind Eure Erfahrungsberichte höchst willkommen!

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