Endspurt! – Noch ein letzter Urlaub in Thailand

Noch ein Urlaub in Thailand – Zurück in unsere Wahlheimat nach Koh Phangan

Asien hat uns wieder! Ein kleiner Zeitsprung. Gut zwei Monate zurück. Es ist Mitte Juli. Noch vier Wochen bleiben uns, bevor auch wir wieder Gefahr laufen, uns im Hamsterrad des deutschen Systems zu drehen. Schon Monate vor Ende unserer Reise „SmartDownUnder – Auf dem Land- und Seeweg von Köln nach Australien“  spielen wir zahlreiche Optionen und Reiseziele durch, die uns diese Welt bietet. Machen uns (zu)viele Gedanken darüber, welcher der beste Ort sein könnte, um den Abschied dieses Trips gebührend ausklingen zu lassen. Die Lust auf neue Abenteuer steht dem Bedürfnis entgegen, noch einmal in uns zu kehren, Kraft zu tanken und uns vorsichtig an die Rückkehr nach Deutschland heranzutasten. Wie wir heute wissen, treffen wir eine gute und richtige Entscheidung für uns. Ein letzter Urlaub in Thailand soll es sein. Nach fast einem Jahr kehren wir zurück auf unsere Wahlinsel Koh Phagnan im Golf von Thailand.

Urlaub auf Koh Phagnan

Diesmal aber dürfen wir (fast) richtig Urlaub in Thailand machen. Nicht, dass wir plötzlich über unsere Verhältnisse leben. Aber, wir gönnen uns viel mehr, als noch ein Jahr zuvor auf Koh Phagnan. Nachdem wir in Australien über viele Monate einen kleinen Minicamper unser Zuhause nennen dürfen, grenzt unser neues Heim auf Koh Phagnan schon fast an Luxus. Denn das hübsche Häuschen überzeugt nicht nur wegen seiner Grösse. Eine riesige Terrasse und der Blick aufs Meer on Top bestätigen die Entscheidung, uns diesmal am Hin Kong Beach einzumieten.

Unser neues Haus auf Koh Phangan

In den kommenden vier intensiven Wochen gönnen wir uns den letzten Urlaub von der Reise, einen Urlaub in Thailand. Und wie könnte es anders sein – Wir sind wieder Feuer und Flamme für das asiatische Lebensgefühl!

Unterkunftstipp für Koh Phagnan

Unser Tipp für Koh Phagnan: Miete Dir einen Roller und suche Dir vor Ort eine Unterkunft. So wirst Du nicht nur Geld sparen, sondern auch das passende Fleckchen für Dich auf diesem wundervollen Eiland finden. Für´s Erste kannst Du Dich direkt in Thong Sala einmieten. Um Dir einen Überblick zu verschaffen, empfehlen wir Dir als Basis das Gästehaus „The Pier“*. Es liegt, wie der Name schon sagt, fussläufig zum Hafen. Die Hütten sind sauber und ziemlich neu eingerichtet. Zimmer mit und ohne Klimaanlage, Meer- oder Gartenblick warten in entspannter Atmosphäre gleich am Stadtstrand.  

Märkte der Köstlichkeiten

Es wäre ein Frevel, würden wir uns nicht noch ein letztes Mal den landestypischen Köstlichkeiten in vollen Zügen hingegeben. Ohne uns gleich mehrfach dem ausgiebigen und stundenlangen Schlemmen beim Thai BBQ hinzugeben, können wir Koh Phagnan natürlich nicht verlassen. In alten Erinnerungen schwelgend, geniessen wir die Atmosphäre und vielen Leckereien der Walking Street in Thong Sala.

Die Walking Street in Thong Sala, Koh Phangan

Märkte sind ja ohnehin unser Ding. Wenn wir bei einer schmackhaften Nudelsuppe dem wuseligen Treiben auf dem Panthip Foodmarket zuschauen oder uns durch die unterschiedlichsten Gerichte probieren dürfen und schliesslich, ganz wie die Locals, mit unseren Beutelchen voller Essen den Heimweg antreten, sind wir glücklich.

Das beste Local Food bekommt man auf dem Panthip Foodmarket in Thong Sala

Fischer´s Fritze fischt frische Fische

Und irgendwie fühlt sich unsere Rückkehr nach Koh Phagnan, geradezu wie eine Heimkehr an. Alte und neue Gesichter und lieb gewonnene Menschen kreuzen unseren Weg. Lange Abende in der Apache Bar und wolkenverhangene Sonnenuntergänge am Haad Yao Beach versetzen uns zurück in eine Zeit vor Australien, vor Indonesien und Malaysia. Gerade erst vorüber und doch soviel dazwischen. Völlig fremd und doch so vertraut treffen wir Manuel, dessen wunderbare Gesellschaft uns fast während des gesamten Aufenthaltes auf Koh Phagnan zuteil wird. Ihn lernen wir während seines Urlaubes im vergangenen Jahr auf Koh Phagnan kennen. Angefixt vom Reiseleben, ist der Kölner nun auch in einer mehrmonatigen Auszeit unterwegs, was uns viele anregende, tiefgreifende, lustige, nachdenkliche und intensive gemeinsame Stunden zusammen beschert. Nicht zuletzt führen die Angel-Lehrstunden von Manuel aber auch zu Stephan´s ersten erfolgsgekrönten Versuchen des Fischfangs.

Der Ozean ruft

Aller Feierei und allem ausschweifenden Gaumenschmaus zum Trotz schaffen wir es, regelmässig unserer Sucht nachzugehen. Der Sailrock mit seiner fischreichen Umgebung, aber auch der Ang Thong Marine Nationalpark rufen zu ausgiebigen Tauchgängen. Wie wunderbar es ist, endlich wieder unterzutauchen. Zumal die Wetterlage die Zeiten auf dem Boot und über Wasser mitunter sehr anstrengend machen. Seekrankheit ist ein Phänomen, dass gerüchteweise öfter vorherrschen soll, wenn das Boot nur langsam hin und her schaukelt. Ich glaube, dass die Kotzerei einhergeht mit der Angst. Wenn das Schiff durch die meterhohen Wellen auf der offenen See durch Wind und Regen springt. Und die Schieflagen mich glauben lassen, ich müsse über Bord gehen.

Four nights in Bangkok

Was wäre eine Asienreise, ohne die obligatorischen letzten Tage in Bangkok? Für uns schon immer ein Dreh- und Angelpunkt in Südostasien. Von Abschiedsschmerz und Wehmut geprägt, verlassen wir Koh Phagnan und erleben drei intensive Tage in einer Stadt, die niemals schläft. Saugen ein letztes Mal die schmutzige Luft und doch so einmalige Atmosphäre Bangkoks ein. Gemeinsam mit Manuel, den wir hier wieder treffen, stürzen wir uns wild und ungestüm ins bunte Treiben der Metropole und können nicht greifen, dass dies hier und jetzt das Ende unserer Reise bedeutet. Eine rasante und durchschüttete Klongfahrt steht genauso auf unserem Programm,  wie eine letzte Runde auf dem Chao Phraya, wo uns der Wind um die Ohren fegt.

Pop gan mai Asien!

Die Stimmung ist ausgelassen, wir geniessen wundervolle Momente, zugleich aber sind wir nachdenklich und mitunter auch betrübt. Die Unlust und auch die Sorge vor der Rückkehr nach Deutschland ist allgegenwärtig. Wir erleben hier nicht die letzten Stunden eines langen Urlaubes. Unsere Erfahrungen und das Leben, welches wir uns eingerichtet haben, prägen unser Denken und Handeln. Und wer, so fragen wir uns, wird überhaupt auch nur annähernd verstehen, was wir fühlen? Wie die Ankunft in Deutschland sich schliesslich gestaltet, ist eine andere Geschichte. An dieser Stelle bleibt ein „pop gan mai“ oder „laa gon, Asien!“

Ein guter Reiseführer gehört ins Gepäck

Ein guter Reiseführer im Gepäck ist für uns unerlässlich. Dabei liegen uns gar nicht so sehr die Unterkunfts- oder Restaurantempfehlungen am Herzen. Vielmehr nutzen wir unseren Reiseführer, um mehr über Land und Leute zu erfahren und uns eine erste und manchmal auch zweite Orientierung zu verschaffen.

Unsere Wahl für Thailand ist der Stefan Loose Reiseführer, der viele Fotos, Hintergrundinformationen und hilfreiche Tipps für Thailand bietet.

Den Reiseführer kannst Du hier kaufen*

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