Abu Simbel Tempel – Erfahrungen & Reisetipps
Als „Land der Pharaonen“ in die Geschichte eingegangen, gehören die Bauwunder der ägyptischen Hochkultur zusammen mit dem Roten Meer zu den beliebtesten Reisezielen des nordafrikanischen Landes. Neben den Pyramiden von Gizeh und dem Tal der Könige in Luxor zählt Abu Simbel in Ägypten zu den Hauptattraktionen, um architektonische Meisterwerke und die Spuren einer längst vergangenen Epoche zu erkunden. Dabei hält Ägypten unzählige, äußerst imposante und gigantische Bauwerke bereit, deren Entstehung und Ausmaße für diese Zeit für uns kaum zu ergründen sind.
Abu Simbel ist eine der wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Ägypten, deren Tempelkomplex hierbei keine Ausnahme bildet. Gigantische steinerne Statuen, eingebettet in mächtige Felsen und gespickt mit gut erhaltenen, faszinierenden Reliefen und Hieroglyphen, sind bedeutende Relikte des Alten Ägyptens. Sie wurden im Einklang mit dem Licht und in Verbindung mit den Sonnengöttern erschaffen.

In unserem Reisebericht geben wir Dir die wichtigsten Infos zu den Tempeln von Abu Simbel, zeigen Dir, welche Möglichkeiten Du hast, die historischen Stätten zu erkunden, und verraten Dir, wann die beste Zeit für einen Besuch ist.
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Inhaltsverzeichnis
Wo liegt Abu Simbel und wie kommt man hin?
Abu Simbel liegt im äußersten Süden Ägyptens im nubischen Landesteil, etwa 20 km von der sudanesischen Grenze entfernt und direkt am Nasserstausee. Du kannst den Ort im Rahmen einer Nil-Flusskreuzfahrt von Assuan aus erreichen. Alternativ nutzt Du einen Fernbus, mietest Dir ein Auto oder buchst eine Tour von Luxor oder Assuan.
Von Assuan aus lässt sich die Anreise nach Abu Simbel auf eigene Faust in etwa 3,5 bis 4 Stunden über eine asphaltierte Straße bewältigen. Diese führt zwar über weite Strecken durch die Lybische Wüste, ist jedoch durch den Grenzverkehr in den Sudan sowie zahlreiche Tourbusse gut frequentiert.
Trotz der abgelegenen Lage lohnt sich eine Reise nach Abu Simbel. Ein Tagesausflug bedeutet meist eine sehr lange An- und Abfahrt, zudem findet der Besuch häufig zu ungünstigen, heißen Tageszeiten und gemeinsam mit großen Menschenmassen statt.
Wir empfehlen daher, mindestens eine Nacht in Abu Simbel zu bleiben. So kannst Du entweder die abendliche Lichtershow an den Tempeln oder alternativ den Sonnenaufgang in den noch ruhigen Morgenstunden erleben.

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Die Rettung der Tempel von Abu Simbel
Die Region um Abu Simbel sowie weite Teile bis in den nördlichen Sudan hinein sind die Heimat der nubischen Ethnie.
Mit dem Bau des neuen Staudamms in Assuan und der damit verbundenen Entstehung des Nasserstausees in den 1960er-Jahren wurden zahlreiche Nubier aus ihrem angestammten Lebensraum und ihren Gemeinschaften verdrängt.
Durch die Aufstauung des Nils wurden viele Dörfer überschwemmt und deren Bewohner nach Assuan oder in Gebiete rund um Kom Ombo umgesiedelt – ein Einschnitt, der bei vielen Angehörigen des Volkes bis heute Verbitterung auslöst.
Auch die Tempelanlagen von Abu Simbel waren unmittelbar bedroht. Um die Tempel vor dem steigenden Wasser des Nasserstausees zu retten, wurde ein von der UNESCO unterstütztes Großprojekt ins Leben gerufen.
Zwischen 1963 und 1968 wurden die mächtigen Steinblöcke der Tempel Stück für Stück abgetragen, nummeriert, transportiert und auf einer Hochebene oberhalb des entstehenden Stausees wieder originalgetreu zusammengesetzt.
Die historischen Bauwerke standen ursprünglich etwa 65 Meter tiefer und rund 200 Meter von ihrem heutigen Standort entfernt.

Die Versetzung der Tempel von Abu Simbel war eine einzigartige ingenieurtechnische Meisterleistung. Jeder Block, von denen einige über 30 Tonnen wogen, musste präzise vermessen und millimetergenau an die neue Position gebracht werden, ohne die Architektur zu beschädigen.
Gleichzeitig musste die Ausrichtung der Tempel zur Sonne erhalten bleiben, damit das berühmte Sonnenwunder von Abu Simbel weiterhin funktioniert. Für die beteiligten Archäologen und Ingenieure war dies eine nahezu beispiellose Herausforderung, die heute noch als Meilenstein der Restaurierung historischer Monumente gilt.

Während bereits früher nubische Siedlungen im Umfeld der Tempel existierten, entstand der heutige Ort Abu Simbel erst nach der Umsiedlung der Anlage.
Genau diese Geschichte macht den Besuch der Tempel für uns besonders faszinierend. Man sieht nicht nur beeindruckende Architektur, sondern spürt auch die enorme menschliche Leistung, die hinter dem Erhalt dieses einzigartigen Kulturerbes steht.

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Die Tempel von Abu Simbel
Die Tempel von Abu Simbel am westlichen Ufer des Nasserstausees umfassen den Großen Tempel von Ramses II. sowie den kleineren Hathor‑Tempel, der der Göttin Hathor und der Königin Nefertari gewidmet ist.
Sie wurden im 13. Jahrhundert v. Chr. von Ramses II. aus der 19. Dynastie des altägyptischen Neuen Reichs errichtet. Erst 1813 wurde die Anlage vom Schweizer Forscher Johann Ludwig Burckhardt wiederentdeckt und wenige Jahre später systematisch freigelegt. Seit 1979 gehören die Tempel zum UNESCO‑Weltkulturerbe.
Heute sind beide Tempel beliebte Sehenswürdigkeiten für Touristen, die das beeindruckende Bauwerk der Antike sowie die Reliefs und astronomischen Besonderheiten, darunter das zweimal jährlich auftretende Sonnenwunder von Abu Simbel erleben wollen.

Der große Tempel von Abu Simbel und das Sonnenwunder
Der Große Tempel von Abu Simbel von König Ramses II. imponiert schon auf den ersten Blick durch die vier gewaltigen Kolossstatuen, die den Eingang säumen. Alle vier aus Sandstein gehauenen Figuren stellen Ramses II. in königlich prachtvoller Perfektion dar. Einer Figur fehlt heute der Kopf. 😉
Der Tempel wirkt prächtig und pompös, obwohl von außen nur ein geringer Teil sichtbar ist. Denn das eigentliche Gebäude ist in den Fels hineingebaut worden.
Im Inneren des Großen Tempels empfängt uns die imposante Säulenhalle mit gut erhaltenen Hieroglyphen und Reliefen. Mächtige Säulen und zahlreiche Statuen von Ramses II. erstrecken sich voller Erhabenheit gen Decke, und etliche Vögel haben sich den Tempel zu eigen gemacht und untermalen den Besuch mit ihrem Gesang.

Abu Simbel ist ein absolutes Highlight unter den antiken Stätten der alten Ägypter. Wir empfehlen Dir den Besuch der Tempel mit dem ersten Licht am frühen Morgen, um die Tempel im Morgenlicht zu genießen und perfekte Aufnahmen zu bekommen.
Das Sonnenwunder von Abu Simbel ist das Ergebnis der exakten Ausrichtung des Großen Tempels von Ramses II. Am 22. Februar und am 22. Oktober jeden Jahres fällt das Licht der aufgehenden Sonne präzise auf die drei hintersten Figuren im Heiligtum, Amun‑Re, Ra‑Horachte und Ramses II., während die Statue des Gottes Ptah im Dunkeln bleibt.
Das eindrucksvolle Phänomen dauert nur wenige Minuten und symbolisiert die besondere Verbindung des Pharaos mit den Sonnengöttern.

Der kleine Tempel von Abu Simbel – Tempel der Königin Nefertari
Wesentlich kleiner, aber nicht weniger beeindruckend, ist der sogenannte Kleine Tempel von Abu Simbel. Er ist der Göttin Hathor von Ibschek und der königlichen Gemahlin von Ramses II., Nefertari, geweiht.
Wie beim Großen Tempel ist auch er in den Fels gehauen. Vier Statuen von Ramses II. und zwei von Nefertari als Hathor erheben sich über zehn Meter hoch und sind direkt vor dem Eingang aufgestellt.
Besonders auffällig ist, dass alle Figuren gleich groß sind, wodurch Nefertari in ein besonderes Licht gerückt wird. Normalerweise wurden die Ehefrauen der Könige deutlich kleiner dargestellt, was ihre untergeordnete Rolle in der Kunst spiegelte.

Im Inneren führt der Tempel in einen Hauptraum mit gut erhaltenen Reliefs. Diese zeigen Szenen aus dem Leben von Ramses II. und Nefertari sowie rituelle Handlungen zu Ehren der Göttin Hathor.
Die Darstellungen verdeutlichen die besondere Bedeutung Nefertaris und ihre enge Verbindung zu den Göttern, was den Tempel in der ägyptischen Architektur einzigartig macht.
Wer früh am Morgen kommt, kann die Reliefs und Statuen in Ruhe betrachten, bevor die Touristenströme einsetzen. Dabei merkt man schnell, dass der Tempel nicht nur beeindruckend gebaut ist, sondern auch spannende Einblicke in das Leben und die Rituale der Pharaonenzeit bietet.

Tickets, Eintritt und Öffnungszeiten
Eintrittstickets für Abu Simbel kannst Du direkt am Ticketschalter am Eingang der Anlage kaufen, allerdings kann die Schlange je nach Tageszeit recht lang werden.
Die Öffnungszeiten der Tempel variieren je nach Sommer- oder Winterhalbjahr. Morgens öffnet der Ticketschalter um 6 Uhr, in der dunkleren Jahreszeit endet die Besuchszeit um 17 Uhr, während der Komplex im Sommer bis 18 Uhr geöffnet ist. Während des Ramadan oder an lokalen Feiertagen kann es ebenfalls zu Änderungen kommen.
Eintrittspreise
Die Eintrittspreise für Abu Simbel liegen (Stand Januar 2026) bei 822 EGP pro Person, also etwa 15 Euro. Mit einem Studentenausweis zahlt man 445 EGP, rund 8 Euro. An den Tagen des Sonnenwunders von Abu Simbel steigen die Preise auf 1272 EGP pro Person, für Studenten auf 670 EGP.
Zwar ist dies spekulativ, aber wir halten einen Besuch an den Tagen des Sonnenwunders für wenig lohnenswert. Das Sonnenwunder tritt nur für wenige Minuten im hinteren Teil des Heiligtums auf. Dabei fällt das Licht exakt auf die hinteren Figuren im Tempel, während die Statue des Gottes Ptah im Dunkeln bleibt.
Hinzu kommt, dass die zu erwartenden Menschenmassen dafür sorgen, dass wohl nur wenige Besucher den Effekt vollständig sehen.
Am Abend findet an der Tempelanlage die Abu Simbel Light Show statt. Die Höhe der Kosten hierfür hängt immer vom Anbieter ab, über den Du die Tickets für Abu Simbel buchst. Meist ist das direkt über Deine Unterkunft möglich.

Eintrittskarten online und ohne Anstehen
Wie schon erwähnt, kann die Schlange am Ticketschalter in Abu Simbel schnell sehr lang werden. Wenn Du keine Lust hast, Dich dort anzustellen und Deine Abu Simbel Eintrittskarten ohne Anstehen sichern möchtest, buchst Du sie am besten hier direkt online.
Über Get your Guide* kannst Du den Onlinekauf Deiner Eintrittskarte direkt mit einem Transport oder einem geführten Ausflug zur Anlage kombinieren und bei Bedarf auch einen Guide hinzubuchen. Außerdem sparst Du Zeit und kannst Deine Besichtigung besser planen.
Und wenn Du möchtest, kannst Du so die Tempelanlage pünktlich zur Öffnung am frühen Morgen betreten. Mit Deinem Online-Ticket gehst Du direkt zum Eingang, zeigst es auf dem Smartphone vor und kannst direkt hineingehen, ohne am Ticketschalter anstehen zu müssen. So kannst Du die Tempel noch in der ruhigen und einzigartigen Atmosphäre des Sonnenaufgangs bewundern.

Tagesausflug nach Abu Simbel von Assuan
Abu Simbel ist ein absolutes Highlight jeder Ägyptenreise. Wer früh aufsteht, wird belohnt. Die Tempelanlage im ersten Licht des Tages zu sehen, ist schlicht beeindruckend. Grundsätzlich empfehlen wir, mindestens eine Übernachtung in der Nähe einzuplanen, um die Tempel zum Sonnenaufgang in Ruhe zu erleben.
Wer keinen Mietwagen hat oder nicht mit dem öffentlichen Verkehr nach Abu Simbel fahren möchte, für den ist ein geführter Tagesausflug ab Assuan die beste Option. Von hier aus starten die meisten Touren, die Eintritt, Führung und Transfer beinhalten.
Mit einer gebuchten Tour läuft alles reibungslos, denn Du musst Dich um nichts kümmern. Der Transport ist organisiert und Du erreichst Abu Simbel direkt und stressfrei, sodass Du die Zeit vor Ort optimal nutzen und die Tempelanlage in Ruhe erkunden kannst.
Wenn Du Deine Tour vorab über GetYourGuide* buchst, hast Du den Vorteil, dass Du Dich vor Ort nicht mit Agenturen abstimmen oder verhandeln musst und keine Sorge hast, überhöhte Preise zu zahlen. Außerdem sind die meisten Touren bis zu 24 Stunden vorher kostenlos stornierbar, sodass Du bei Bedarf eine volle Rückerstattung bekommst.
Ein Tagestrip von Assuan ist daher ideal für alle, die wenig Zeit haben und die Tempel von Abu Simbel ohne großen Aufwand erleben möchten.
Abu Simbel auf eigene Faust entdecken
Wenn Du nicht auf Gruppen- oder geführte Touren stehst, kannst Du Abu Simbel auch auf eigene Faust erkunden. Dafür bieten sich zwei Möglichkeiten an: öffentliche Verkehrsmittel, meist große, moderne Überlandbusse, oder der eigene Mietwagen.
Ausführliche Tipps zum Thema Mietwagen in Ägypten findest Du in unserem Blogbeitrag Auto mieten in Ägypten – Unsere Erfahrungen und Tipps.
Wir empfehlen auf jeden Fall eine Übernachtung in Abu Simbel einzuplanen. So kannst Du die Tempel am frühen Morgen besuchen, bevor die Hitze einsetzt und die Besucherströme kommen.

Außerdem kannst Du die besondere Stimmung des ersten Tageslichts einfangen. Da es je nach Jahreszeit noch kühl sein kann, solltest Du einen Pulli oder eine leichte Jacke dabei haben.
Am späten Nachmittag, wenn die meisten Touristen bereits weg sind, zeigt sich Abu Simbel von einer ganz anderen Seite. Der Ort wirkt deutlich authentischer und es ist spannend, einfach durch die Straßen zu schlendern und die Atmosphäre in Ruhe auf sich wirken zu lassen.
Wenn Du mit dem Mietwagen unterwegs bist, solltest Du Dein Auto vorher in Assuan unbedingt nochmal volltanken. Während es dort viele Tankstellen gibt, sind die Möglichkeiten in Abu Simbel begrenzt.
Vor der Rückfahrt durch die Wüste wollten wir zur Sicherheit noch einmal in Abu Simbel nachtanken, mussten dann aber feststellen, dass an den Tankstellen kein Benzin verfügbar war. Zum Glück hatten wir aber noch genug Sprit im Tank, sodass es für uns am Ende kein Problem darstellte.
Unterkünfte in Abu Simbel
Es gibt durchaus eine gute Auswahl an Unterkünften in Abu Simbel, aber das Preisniveau liegt deutlich höher als in vielen anderen Regionen Ägyptens. Selbst einfache Guesthouses beginnen bei etwa 30 Euro pro Nacht, und die Auswahl in dieser Preisklasse ist begrenzt, während die meisten Hotels in Abu Simbel deutlich teurer sind. Besonders während der Hochsaison lohnt es sich deshalb, frühzeitig zu buchen.
Die Zimmer sind in der Regel mit eigenem Bad, Kühlschrank und Wasserkocher ausgestattet. Manche Unterkünfte verfügen zusätzlich über Gemeinschaftsküchen, sodass Du Dich bei Bedarf selbst versorgen kannst.
Viele Hotels und Gästehäuser bieten neben dem Frühstück auch Mittag- oder Abendessen an. Wer flexibel bleiben möchte, findet in Abu Simbel zudem einige einheimische Restaurants.
Wir haben im Wawat Guesthouse* übernachtet, einem der günstigeren Guesthouses in Abu Simbel. Trotzdem bietet es einen guten Standard, ist sehr sauber und noch recht neu.
Besonders hervorzuheben ist der hilfsbereite Gastgeber, der sich um das Wohl seiner Gäste kümmert. Auf unsere Wünsche nach einem ägyptischen Frühstück wurde direkt eingegangen, und wir haben eines der besten Frühstücke während unserer Ägyptenreise serviert bekommen.
Hier findest Du eine Auswahl an beliebten Unterkünften:
Die beste Reisezeit für Abu Simbel
Die beste Reisezeit für Abu Simbel sind unserer Ansicht nach die Wintermonate sowie der Spätherbst und die ersten Frühjahrsmonate. Zu diesen Zeiten sind die Temperaturen angenehm und Du kannst das atmosphärische Highlight des Sonnenaufgangs in Abu Simbel ungestört genießen.
Da das Gelände offiziell um 6 Uhr öffnet, geht im Sommer die Sonne oft schon vorher auf. Außerdem wird es in den Sommermonaten sehr heiß, sodass ein Besuch in dieser Zeit nur eingeschränkt empfehlenswert ist.
Ist es morgens diesig oder der Himmel wolkenverhangen, hast Du wenig vom frühen Aufstehen, da Du den Sonnenaufgang und die Kulisse der Tempel nur bei klarer Sicht im schönen Licht erleben kannst.
Wer die Hauptreisezeiten vermeiden möchte, kann sich zusätzlich an den Reisezeiten für das Niltal in Ägypten orientieren. Dennoch gilt, die Tempelanlage ist ganzjährig ein beliebtes Reiseziel, sodass die Besucherströme nie vollständig ausbleiben.
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Abu Simbel in Ägypten – Lohnt sich ein Besuch? Unser Fazit
Lohnt sich Abu Simbel? Diese Frage können wir mit einem klaren JA beantworten. Die Tempelanlage gehört zu den absoluten Highlights einer Ägyptenreise und zu den beeindruckendsten Sehenswürdigkeiten im Niltal.
Besonders lohnenswert ist ein Besuch am frühen Morgen, wenn das erste Licht des Tages die Tempel in Szene setzt und die Atmosphäre noch ruhig ist.
Die Größe und Perfektion der Tempel, die präzise Ausrichtung, die detaillierten Reliefs und Statuen sowie die spektakuläre Versetzung in den 1960er-Jahren machen Abu Simbel für uns einzigartig.
Dabei beeindruckt uns der Große Tempel von Ramses II. ganz besonders durch seine majestätischen Figuren und die faszinierende Geschichte, die sich in jedem Detail abzeichnet. Wer die Tempel im ersten Licht erlebt, wird Ruhe, Lichtspiel und imposante Kulisse noch lange in Erinnerung behalten.
Ein Besuch von Abu Simbel lohnt sich in jedem Fall. Die Tempel heben sich durch ihren Standort direkt am Nasserstausee und ihre bewegende Geschichte besonders von anderen ab. Abu Simbel fasziniert, beeindruckt und bleibt unvergesslich. Wer Ägypten bereist, sollte sich dieses Highlight auf keinen Fall entgehen lassen.

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